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Hohe Infektionszahlen: Sachsen führt landesweite 2G-Regel ein

Wegen hoher Infektionszahlen  

Sachsen führt landesweite 2G-Regel ein

05.11.2021, 20:12 Uhr | dpa

Hohe Infektionszahlen: Sachsen führt landesweite 2G-Regel ein. Kein Zugang für Ungeimpfte: Das Bundesland Sachsen reagiert auf die steigenden Infektionszahlen.  (Quelle: imago images/Müller-Stauffenberg)

Kein Zugang für Ungeimpfte: Das Bundesland Sachsen reagiert auf die steigenden Infektionszahlen. (Quelle: Müller-Stauffenberg/imago images)

Als erstes Bundesland hat Sachsen eine umfassende 2G-Regel beschlossen. Zu Innengastronomie und Kultureinrichtungen haben Ungeimpfte demnach keinen Zugang mehr.

Sachsen setzt ab Montag die 2G-Regel in Teilen des öffentlichen Lebens flächendeckend um. Das ist der zentrale Punkt der neuen Corona-Schutzverordnung, die das Kabinett am Freitag in Dresden beschloss. Damit haben nur noch Genesene und Geimpfte Zutritt etwa zur Innengastronomie, Diskotheken oder Freizeit- und Kultureinrichtungen.

Ausnahmen gibt es für Kinder, Jugendliche und Menschen, die sich nicht impfen lassen können. Sie brauchen aber einen Test. Auch Großveranstaltungen wie Fußball im Stadion sind betroffen. Für den Einzelhandel oder Gottesdienste gilt 2G nicht.

Die Lage in Sachsen sei dramatisch, sagte Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD). Die Krankenhausbelegung bereite große Sorgen. Experten hätten der Regierung geraten, jetzt zu handeln. Allerdings sei die neue Schutzverordnung keine Neuerung im eigentlichen Sinne. Man vollziehe nur das, was vorher schon vereinbart war.

Überlastungsstufe wohl bald erreicht

Bisher war die 2G-Regel für die betroffenen Bereiche erst ab Erreichen der Überlastungsstufe vorgesehen – wenn in Krankenhäusern 1.300 Normalbetten oder 420 Intensivbetten mit Corona-Patienten belegt sind oder ein Hospitalisierungswert von 12,0 erreicht ist. Der Wert gibt an, wie viele Corona-Patienten pro 100.000 Einwohner innerhalb von einer Woche ins Krankenhaus eingeliefert wurden. Diese Regelung wurde nun zeitlich vorgezogen. Köpping rechnet damit, dass die Überlastungsstufe bereits am 10. oder 11. November erreicht wird.

Auch bei Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 Besuchern greift die sächsische 2G-Regel – egal ob sie drinnen oder draußen stattfinden. Zugleich ist damit eine Höchstgrenze für Gäste verknüpft. Bei maximal 50-prozentiger Auslastung sind höchstens 25.000 Besucher erlaubt.

usnahmen für Weihnachtsmärkte bleiben bestehen. Schulen und Kitas bleiben auch bei Erreichen der Überlastungsstufe offen, auf den dann ursprünglich geplanten Wechselunterricht wird verzichtet. Die Maskenpflicht gilt weiter auch im Unterricht.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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