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Petra Hinz: Das ist der wirkliche Lebenslauf der SPD-Bundestagsabgeordneten


Das ist der wahre Lebenslauf von Petra Hinz

Von dpa, afp, t-online
Aktualisiert am 24.08.2016Lesedauer: 2 Min.
Gefälschter Lebenslauf: Die umstrittene SPD-Abgeordnete legt ihr Mandat nieder.
Gefälschter Lebenslauf: Die umstrittene SPD-Abgeordnete legt ihr Mandat nieder. (Quelle: dpa-bilder)
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Kein Abitur, kein Jura-Examen: Weil sie in ihrem Lebenslauf falsche Angaben zu ihrem Werdegang gemacht hat, will die SPD-Abgeordnete Petra Hinz ihr Bundestagsmandat niederlegen. Zuletzt war die 54-Jährige abgetaucht, ihren wahren Lebenslauf kann man nun auf der Internetseite des Bundestags nachlesen.

Demnach erwarb Hinz 1983 in Essen die Fachhochschulreife und machte dann ein einjähriges Praktikum bei der Sparkasse. Es folgte von 1985 bis 1987 eine Ausbildung zur Moderatorin für den Bereich Moderation und Kommunikation. Von 1999 bis 2003 war sie im Bereich Immobilien- und Standortentwicklung beschäftigt, heißt es weiter. Auf ihrer eigenen Homepage sind unter "Biografie" derzeit keine Angaben zu finden. Auch private Angaben gibt es - abgesehen vom Geburtsdatum und der Konfession (evangelisch) keine.

Verzichtserklärung auf dem Weg zu Lammert

Dafür kann man auf der Homepage nachlesen, dass Hinz Bundestagspräsident Norbert Lammert auf dem Postweg ihren Mandatsverzicht zum 31. August erklärt habe. Außerdem werde sie zum 5. September aus der SPD austreten.

Der Essener SPD-Vorsitzende Thomas Kutschaty begrüßte die Ankündigung. "Der Schritt ist gut und richtig. Das haben wir erwartet. Wenn sie das jetzt macht, ist das gut für alle Beteiligten", sagte Kutschaty, der auch nordrhein-westfälischer Justizminister ist. Der Bundestag konnte den Eingang der Verzichtserklärung bislang aber noch nicht bestätigen.

Seit 2005 im Bundestag

Hinz ist seit 1980 Mitglied der SPD. Von 2003 bis 2016 war sie stellvertretende Unterbezirksvorsitzende, von 1989 bis 2005 Mitglied im Rat der Stadt Essen. 2005 zog sie für den Essener Süden in den Bundestag ein. Zuletzt war in Medien auch immer wieder von der angeblich schlechten Behandlung von Mitarbeitern in ihrem Büro die Rede gewesen.

"Ich möchte mich bei allen Mitgliedern für die zurückliegenden Jahre, ja, man kann sagen Jahrzehnte der guten Zusammenarbeit bedanken", erklärte Hinz auf ihrer Homepage weiter. "Es war mir eine große Ehre über 36 Jahre Mitglied der SPD, 16 Jahre im Rat der Stadt Essen und 11 Jahre als Mitglied im Deutschen Bundestag gewesen zu sein und Politik für die Bürgerinnen und Bürger gestalten zu dürfen."

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