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Deutsche halten Franziska Giffeys Rücktritt für richtig

  • Saskia Leidinger
Von Saskia Leidinger

Aktualisiert am 21.05.2021Lesedauer: 2 Min.
Affäre um Doktortitel: An der Sitzung des Bundeskabinetts am Mittwoch nahm Franziska Giffey noch teil, dann bat die Ministerin um ihre Entlassung. (Quelle: Reuters)
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Franziska Giffey wird vorgeworfen, in ihrer Doktorarbeit plagiiert zu haben. Deswegen ist die SPD-Politikerin als Familienministerin zurückgetreten. Die Mehrheit der Deutschen hat eine klare Meinung zu ihrem Verhalten.

Eine kurze Rede des Bundespräsidenten, dann die Übergabe der Entlassungsurkunde. Es war eine kurze Veranstaltung im Schloss Bellevue, bei der aus der Hoffnungsträgerin der SPD, Franziska Giffey, eine ehemalige Bundesministerin wurde. Doch den Rücktritt nach der Plagiatsaffäre finden zwei Drittel der Deutschen richtig, knapp die Hälfte aller Deutschen sogar "eindeutig richtig".


Diesen Politikern wurde ihre Doktorarbeit (fast) zum Verhängnis

Der Doktor ist der höchste akademische Grad in Deutschland. Diesen streben auch gerne Politiker an. Doch nicht alle dieser Doktorarbeiten sind sauber erarbeitet. So manche Promotion stellte sich deshalb als Karrierekiller heraus.
Franziska Giffey (SPD): Die Freie Universität (FU) in Berlin erteilte Giffey im Herbst 2019 nach Plagiatsvorwürfen wegen Mängeln in ihrer Dissertation eine Rüge, im Juni 2021 entzog sie Giffey den Doktortitel. Giffey war vor diesem Hintergrund bereits vom Amt der Bundesfamilienministerin zurückgetreten.
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Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey hervor, die t-online exklusiv vorliegt. Dabei wurde gefragt "Wie bewerten Sie, dass Franziska Giffey wegen andauernden Plagiatsvorwürfen bei ihrer Doktorarbeit als Bundesfamilienministerin zurückgetreten ist?"

Demnach sagen 48,1 Prozent der Deutschen, dass der Rücktritt der ehemaligen Familienministerin "eindeutig richtig" sei. Dagegen halten 8,7 Prozent der Deutschen, dass Giffey ihr Amt aufgibt für "eindeutig falsch", 12 Prozent für "falsch".

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Die ARD-Intendanten v.l.n.r.: Manfred Krupp (HR), Prof. Dr. Karola Wille (MDR), Dr. Katja Wildermuth (BR), Generalsekretärin Dr. Susanne Pfab, Programmdirektorin Christine Strobl, Martin Grasmück (SR), Dr. Yvette Gerner (Radio Bremen), Joachim Knuth (NDR). Vorne Ex-RBB-Intendantin Patricia Schlesinger, Tom Buhrow (WDR) und Dr. Kai Gniffke (SWR).


Die Freie Universität Berlin hat Giffey den Doktortitel noch nicht aberkannt. Das offizielle Ergebnis der Prüfung steht noch aus. Dennoch erklärte die ehemalige Ministerin am Mittwoch: "Sollte die Freie Universität in ihrer nunmehr dritten Überprüfung meiner Arbeit zu dem Ergebnis kommen, mir den Titel abzuerkennen, werde ich diese Entscheidung akzeptieren. Bereits heute ziehe ich die Konsequenzen aus dem andauernden und belastenden Verfahren. Damit stehe ich zu meinem Wort."

Lars Klingbeil lobt die Arbeit der Ministerin

Vor allem AfD-Anhänger stimmen dem Rücktritt zu, mit 87,8 Prozent. Unter den SPD-Anhängern finden sich die meisten Menschen, die den Schritt der Berlinerin für "falsch" halten. Dennoch überwiegt unter allen Parteianhängern die Meinung, dass es richtig war, wegen den Plagiatsvorwürfen zurückzutreten. Die Partei selbst unterstütze die Entscheidung der SPD-Politikerin, bedauerte ihn aber auch zugleich. "Franziska Giffey hat einen hervorragenden Job als Bundesministerin gemacht", sagte SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil t-online.

Zustimmung für ihre Entscheidung erhält Giffey am meisten von Menschen über 65. Hier sagen 69,3 Prozent, dass der Rücktritt richtig war, während es bei den 18 bis 29-Jährigen 62 Prozent sind und in der Gruppe der 30-39-Jährigen sogar nur 60,9 Prozent. In dieser Gruppe halten mit 22,4 Prozent die meisten Menschen den Rücktritt für "falsch".

Aus der Politik wird sich die SPD-Politikerin aber nicht zurückziehen. In Berlin will sie weiter um das Amt als Regierende Bürgermeisterin kämpfen. Bei ihrer Entlassung sagte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier deshalb: "Sie haben sich bereits anderes Großes vorgenommen, dabei wird ihnen bestimmt nicht langweilig werden."

Die Umfrage wurde vom Meinungsforschungsinstitut Civey zwischen dem 20. und 21. Mai 2021 durchgeführt. Es wurden die Antworten von 5.079 Personen ausgewertet. Der statistische Fehler liegt zwischen 2,5 und 5,5 Prozent. Der statistische Fehler zeigt an, wie stark die Ergebnisse von den wahren Werten in der Grundgesamtheit abweichen können. Das Konfidenzniveau beträgt immer 95%. Der statistische Fehler kann als niedrig (unter 5%), mittel (zwischen 5% und 10%) oder hoch (größer als 10%) eingestuft werden.

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