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Stadt Hagen setzt auf neue Elektrofahrzeuge


Verkehrswende  

Stadt setzt auf neue Elektrofahrzeuge

21.02.2019, 11:20 Uhr | t-online.de, jwi

Stadt Hagen setzt auf neue Elektrofahrzeuge. Oberbürgermeister Erik O. Schulz freut sich mit Umweltdezernent Thomas Huyeng, Fahrerin Andrea Prevoo und Umweltamtsleiter Dr. Ralf Braun über die Weichenstellung hin zu innerstädtischem schadstofffreiem Autofahren. (Quelle: Michael Kaub/Stadt Hagen)

Oberbürgermeister Erik O. Schulz freut sich mit Umweltdezernent Thomas Huyeng, Fahrerin Andrea Prevoo und Umweltamtsleiter Dr. Ralf Braun über die Weichenstellung hin zu innerstädtischem schadstofffreiem Autofahren. (Quelle: Michael Kaub/Stadt Hagen)

Die Stadt Hagen setzt verstärkt auf Elektrofahrzeuge. Das neue Dienstauto des Oberbürgermeisters ist ein Plug-in Hybridwagen.

Autos mit elektrischem Antrieb fallen im Hagener Stadtgebiet auf. Allerdings nicht, weil es so viele sind, sondern noch so wenige. Dies soll sich nach Ansicht der Stadt Hagen in den nächsten Jahren ändern. Die Umstellung auf E-Mobilität und innerstädtisches schadstofffreies Autofahren sei ein wesentlicher Baustein des vom Rat der Stadt Hagen beschlossenen Masterplans Nachhaltige Mobilität, teilt das Rathaus mit.

"Ziel ist es“, sagt Oberbürgermeister Erik O. Schulz, „die Lebensqualität für die Menschen in der Stadt zu verbessern und eine Verkehrswende einzuleiten.“ Beispielhaft vorneweg will dabei OB Schulz mit dem Umstieg auf sein neues Dienstfahrzeug gehen. Der Plug-in Hybridwagen fährt in Hagen im Stadtverkehr ohne Abgase und wird mit Ökostrom der Mark-E gespeist.

Eigenbetrieb der Stadt Hagen besitzt bereits 42 Elektrofahrzeuge

Die Verwaltung arbeitet zusammen mit der Mark-E, der Hagener Straßenbahn, dem Wirtschaftsbetrieb Hagen (WBH) und vielen anderen intensiv an der Umsetzung von fast 60 emissionsreduzierenden Maßnahmen, die im Masterplan verankert sind. Die Schwerpunkte liegen auf einer Stärkung des Radverkehrs und dem Ausbau der Elektromobilität und des ÖPNV. So setzt die Hagener Straßenbahn bereits neun Hybridfahrzeuge in ihrer Flotte ein und wird weitere zwölf so genannte Mild Hybridfahrzeuge ab Mai dieses Jahres einsetzen. 

Bei diesen Fahrzeugen sitzt ein Elektroantrieb zwischen Dieselmotor und Getriebe und speichert beim Bremsen kurzfristig Energie in den Stromspeicher auf dem Dach des Fahrzeuges. Beim nächsten Anfahren wird der Strom zum Beschleunigen genutzt. Darüber hinaus hat der Aufsichtsrat der Hagener Straßenbahn der Erstellung eines Detailkonzepts zur Umstellung einer Linie auf Elektromobilität zugestimmt.

Vorteilhaft sei, dass mit der anfänglichen Umstellung lediglich einer Linie nur eine geringe Anzahl an Elektrobussen benötigt wird, aber gleichwohl eine Weichenstellung für den zukünftigen Elektrobusbetrieb hinsichtlich Ladeinfrastruktur, Betriebshofmanagement, Werkstattausrüstung sowie der Elektrobuskonzeption erfolgt. Eine solche Weichenstellung vollzieht sich besonders deutlich beim Fuhrpark des WBH und der Verwaltung. Der kommunale Eigenbetrieb hat derzeit 42 E-Fahrzeuge im Bestand, von denen er drei der Verwaltung als Leihfahrzeuge zur Verfügung stelle, teilt die Stadt mit.

E-Auto-Förderprogramm für Bürger

Hagener Bürger, die über die Anschaffung eines E-Autos nachdenken, steht ein Förderprogramm des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) offen. Dieses bezuschusst den Erwerb eines elektrisch betriebenen Fahrzeugs mit einer Kaufprämie (Umweltbonus). Der Umweltbonus beträgt für reine Elektroautos 4.000 Euro und für Plug-In Hybride 3.000 Euro. Der Netto-Listenpreis des Basismodells darf 60.000 Euro nicht überschreiten. Das Fahrzeugmodell muss sich auf der Liste der förderfähigen Elektrofahrzeuge befinden, welche unter www.bafa.de/umweltbonus verfügbar ist.

Wer sich bereits für ein E-Auto entschieden hat, dem stehen aktuell im Stadtgebiet von Hagen 22 Ladepunkte der Mark-E zur Verfügung, sechs weitere sollen folgen. An allen Ladesäulen wird ausschließlich Ökostrom angeboten.

Verwendete Quellen:
  • Mitteilung der Stadt Hagen

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