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Anschlag in Halle – Augenzeugen: "Die Tür war stärker als seine Waffe"

Terrorangriff in Halle  

Augenzeugen: "Die Tür war stärker als seine Waffe"

Von Sandra Sperling, Axel Krueger

10.10.2019, 16:31 Uhr
 (Quelle: Reuters)
Augenzeugen berichten vom Terroranschlag auf eine Synagoge in Halle

In Halle hatte ein schwerbewaffneter Täter mehrfach versucht, in eine Synagoge einzudringen. Doch er konnte daran gehindert werden. Augenzeugen berichten darüber, was sich im Inneren des Gotteshauses abspielte. (Quelle: t-online.de)

"Alle auf den Boden": Augenzeugen berichten, was sich während des Terroranschlags in der Synagoge abspielte. (Quelle: t-online.de)


In Halle hatte ein schwerbewaffneter Täter versucht, in eine Synagoge einzudringen. Der Rechtsextremist wollte unter den Juden ein Massaker anrichten. Augenzeugen berichten, was sich in dem Gotteshaus abspielte.

Wegen des jüdischen Feiertags Jom Kippur waren am Mittwoch etwa 50 Menschen in der Synagoge in Halle. Der 27-jährige Täter parkte vor dem Gotteshaus, offenbar plante er ein Massaker. Die Bundesanwaltschaft bestätigte, dass sie die Tat als rechtsextremistisch und antisemitisch motiviert ansieht.

Durch die verschlossenen Türen und die Reaktion des Sicherheitspersonals und der Gläubigen in der Synagoge, konnte der Rechtsextremist am Eindringen gehindert werden. Wie die Gläubigen die bedrohliche Situation erlebten, schildern Augenzeugen im Video oben.
 

 
Nachdem der Versuch in die Synagoge einzudringen scheiterte, tötete der Rechtextremist eine Frau, die ihn auf der Straße ansprach. Danach erschoss er in einem nahegelegenen Döner-Imbiss einen Mann. Zwei weitere Menschen sollen verletzt worden sein. Der Täter konnte festgenommen werden. Doch zum Vorgehen der Polizei häuft sich die Kritik.

Im Video oben berichten Augenzeugen davon, was sich während des Terroranschlages im Inneren der Synagoge abspielte und, wie sie das Verhalten der Polizei beurteilen.

Verwendete Quellen:
  • Jüdisches Forum (JFDA e.V.), Nachrichtenagentur Reuters

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