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Ölkonzern-Chef soll Weltklimakonferenz in Dubai leiten: Zutiefst alarmierend


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Ölkonzern-Chef soll Weltklimakonferenz in Dubai leiten

Von dpa
Aktualisiert am 12.01.2023Lesedauer: 2 Min.
Sultan Ahmed al-Dschabir: Er soll die COP28 leiten.
Sultan Ahmed al-Dschabir: Er soll die COP28 leiten. (Quelle: YVES HERMAN/rtr)
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Die Verbrennung von Öl treibt die Klimakrise voran. Dass nun der Chef eines Ölkonzerns den nächsten Klimagipfel führen soll, sorgt für Kritik.

Der Vorsitzende des staatlichen emiratischen Ölkonzerns ADNOC soll die kommende Weltklimakonferenz COP28 in Dubai als Präsident leiten. Sultan Ahmed al-Dschabir, zugleich Industrieminister der Vereinigten Arabischen Emirate, habe über zwei Jahrzehnte Erfahrung gesammelt als Geschäftsführer und in führenden Regierungspositionen, berichtete die Staatsagentur WAM am Donnerstag.

"Dies wird ein entscheidendes Jahr sein in einem entscheidenden Jahrzehnt beim Kampf für das Klima", sagte Al-Dschabir zu seiner Ernennung. Der Präsident der vergangenen COP27 in Ägypten, Samih Schukri, gratulierte.

Greenpeace: "Zutiefst alarmierend"

Dass ein Spitzenvertreter der Ölindustrie am Golf die wichtigste Konferenz des Jahres zum Klimaschutz leiten soll, löste Kritik aus. Die großen Ölfirmen hätten bei den Klimaverhandlungen unter dem Dach der UN nun endgültig ihre Hände mit im Spiel, twitterte der Professor für Klimawandel vom University College London, Mark Maslin. Greenpeace nannte die Personalie als "zutiefst alarmierend".

Der Grünen-Europaabgeordnete Michael Bloss sprach von einer "äußerst zweifelhaften Entscheidung". Die UN müssten eine klare Grenze ziehen. "Die Benennung macht den Bock zum Gärtner." Der Interessenkonflikt sei vorprogrammiert. Ölkonzerne könnten nicht glaubwürdig die Pariser Klimaziele durchsetzen, sagte Bloss der Deutschen Presse-Agentur.


Diese Länder trifft die Klimakrise schon jetzt hart

Thailand wird in den nächsten 30 Jahren Experten zufolge mit "extremen Risiken" zu kämpfen haben. Schon jetzt stellt das südostasiatische Land immer neue Hitzerekorde auf. Immer heftigere Regenfälle fluten Städte und Ackerland, es kommt zu Ernteausfällen und Hunger.
Auch die Bahamas gehören zu den Ländern, die kaum CO2 ausstoßen, aber am härtesten leiden. Hurrikan Dorian tobte 2019 mit einer Wucht, die ganze Landstriche verwüstete und Häuser wie Schuhkartons durch die Luft wirbelte. Die Häufigkeit solcher Wirbelstürme wird laut Experten weiter zunehmen.
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70.000 Teilnehmer erwartet

Die Emirate zählen zu den zehn größten Ölproduzenten der Welt. Dort eröffnet am 30. November in der Metropole Dubai die Weltklimakonferenz COP28. Erwartet werden rund 70.000 Teilnehmer – und damit möglicherweise ein neuer Teilnehmerrekord.

Bei der Vorjahreskonferenz in Ägypten waren laut der Umweltorganisation Global Witness und des Corporate Europe Observatory zufolge mehr als 600 Lobbyisten für Öl, Gas und Kohle registriert. Die Emirate hatten bei der COP27 mit mehr als 1.000 Delegierten die meisten Teilnehmer angemeldet. Global Witness stufte 70 davon als Öl-Lobbyisten ein.

Die bei der Verbrennung von Gas, Öl und Kohle freigesetzten Treibhausgase wie CO2 sind der Hauptgrund für die Erderhitzung und ihre fatalen Folgen, also immer mehr Dürren, Hitzewellen, Wirbelstürme, Überschwemmungen und den Meeresspiegelanstieg. Bei der Klimakonferenz diskutieren Vertreter aus aller Welt darüber, wie die Erderwärmung verlangsamt werden kann.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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