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Rätsel um fünf vermisste Freunde aus Wales aufgelöst – drei von ihnen sind tot


Rätsel um fünf vermisste Freunde in Wales gelöst

Von t-online, aj

Aktualisiert am 08.03.2023Lesedauer: 2 Min.
Nach diesen drei Frauen wurde auch mit Aufrufen in den sozialen Netzwerken gesucht: Zwei von ihnen starben bei einem Autounfall.Vergrößern des BildesNach diesen drei Frauen wurde auch mit Aufrufen in den sozialen Netzwerken gesucht: Zwei von ihnen starben bei einem Autounfall. (Quelle: Twitter/@holliersmithh)
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Es ist eine furchtbare Tragödie: Fünf Freunde werden vermisst. Es dauert knapp zwei Tage, bis die Einsatzkräfte sie finden. Drei von ihnen sind bereits tot.

Scharfe Kritik an Polizei und Rettungskräften in Wales: Fünf junge Menschen wurden am vergangenen Wochenende als vermisst gemeldet, ihre Bilder gingen durch die britische Presse. Am Dienstag lösten britische Medien das Rätsel auf: Die fünf Freunde waren in einen schweren Autounfall verwickelt. Ihr Fahrzeug war in der Nacht auf Samstag nahe Cardiff von der Straße abgekommen und verunglückt. Eine 20-Jährige und ein 32-Jähriger wurden schwer verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert. Die weiteren Insassen, zwei 21-jährige Frauen und ein 24-Jähriger, kamen ums Leben.

Doch nun haben sich Angehörige geäußert und Kritik an der Polizei geübt: Denn das Autowrack wurde erst knapp zwei Tage nach dem Unfall entdeckt. Die zwei Überlebenden hatten demnach 48 Stunden lang eingeklemmt neben den Leichen ihrer drei toten Freunde ausgeharrt und verzweifelt um Hilfe gerufen.

Mutter suchte selbst vergeblich nach ihrer Tochter

Die Mutter der verletzten 20-Jährigen etwa sagte dem Portal "Wales Online", sie habe ihre Tochter schon am Samstagnachmittag als vermisst gemeldet. Der "Daily Mail" berichtete sie, sie habe zehnmal bei der Polizei angerufen. Die Beamten hätten sie aber über das ganze Wochenende hinweg damit vertröstet, dass die jungen Leute bestimmt nur zum Feiern unterwegs seien.

Stattdessen suchten etwa 200 Menschen bereits seit Samstagabend auf eigene Faust nach den Vermissten. Sie selbst habe dabei die Unfallstelle mindestens dreimal passiert, sagte die Mutter. Doch das Autowrack war nach dem Unglück offenbar von einer Baumgruppe verborgen.

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"Sie waren alle beste Freunde und kannten sich seit ihrer Kindheit. Es ist zu schrecklich, um es sich vorzustellen, was sie durchgemacht hat, gefangen im Auto in der Dunkelheit, bis es hell wurde und dann wieder dunkel über zwei Tage", wurde die Mutter der 20-Jährigen in der "Daily Mail" zitiert. Man hätte den Unfallort viel schneller finden können, wenn die Polizei sofort mit der Suche begonnen hätte, lautet ihr Vorwurf.

Die Polizei hatte die Öffentlichkeit erst am späten Sonntagabend zur Mithilfe aufgerufen – wenige Stunden bevor der Wagen – unbestätigten Berichten zufolge von einer freiwilligen Helferin – entdeckt wurde. Die Polizei verwies den Fall angesichts der Beschwerden an eine unabhängige Aufsichtsbehörde.

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Am frühen Dienstagabend kamen zahlreiche Menschen zu einer Mahnwache für die Opfer an den Unfallort in St Mellons. Trauernde legten Blumen und Briefe nieder.

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