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Oder-Hochwasser: Das Wasser steigt nur langsam


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Das Wasser steigt nur langsam

Aktualisiert am 27.07.2021Lesedauer: 2 Min.
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Trotz Hochwassergefahr in Brandenburg geben sich die Behörden entspannt: Vor allem durch die Flutung von Poldern auf der polnischen Seite und Überschwemmungen nahe der Stadt Opole verschiebe sich das Eintreffen der Hochwasserwelle. Das Landesumweltamt erwartet jetzt erst Mitte der kommenden Woche den Höchststand des Oderpegels. "Die Oder steigt nur langsam, da rollt also kein Tsunami auf uns zu." sagte Sebastian Dosch, stellvertretender Leiter des Wasser- und Schifffahrtsamtes Eberswalde.

Der Wasserstand in Ratzdorf - wo die Oder nach Brandenburg fließt - befände sich derzeit fast einen halben Meter unter dem Richtwert für die Alarmstufe 1. Am Wochenende rechnen die Behörden aber mit der ersten Alarmstufe, und mit dem Scheitel der Flut rund drei Tage später. Sie riefen dazu auf, das Vorland der Deiche zu räumen.

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Keine "Jahrhundertflut" befürchtet

"Es wird aber allenfalls die zweithöchste Alarmstufe 3 ausgerufen werden", sagte ein Sprecher des Lagezentrums im Innenministerium. Die Flut wird demnach nicht so hoch sein wie beim "Jahrhunderthochwasser" von 1997. Falls erforderlich, sollen auch in Brandenburg Polder geöffnet und Flächen gezielt überflutet werden. Nach der großen Oder-Flut von 1997 wurden die Deiche für viele Millionen Euro verstärkt, diesmal seien deshalb keine großen Schäden zu erwarten.

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Rekordhochwasser in Warschau?

Auch die Hochwasserlage in Warschau bleibt unter Kontrolle: Der Pegel der Weichsel stieg am Freitagmorgen auf 7,24 Meter und damit weit über den Alarmwert von 6,50 Metern. Doch die Deiche hielten den Wassermassen vorerst stand. Rund 400 Feuerwehrleute waren auch in der Nacht im Einsatz, um die Dämme zu verstärken, viele Soldaten halfen mit. Für Freitagabend wurde in Warschau mit dem Hochwasserscheitel gerechnet. Der Pegel soll dann auf 7,80 Meter steigen und damit einen Rekordstand der Nachkriegszeit erreichen. Als kritisch gilt ein Wert von acht Metern.

Zahl der Toten steigt

Derweil stieg die Zahl der Todesopfer der Flut in Polen auf zehn an. In Tarnobrzeg im Zentrum des Landes wurde die Leiche eines 59-jährigen Mannes gefunden. Er war in seinem überfluteten Haus ertrunken, teilte eine Polizeisprecherin mit. Dort und im benachbarten Sandomierz brachten Rettungskräfte seit Mittwoch tausende Menschen in Sicherheit. Große Teile des Ortes standen weiterhin unter Wasser. Hunderte Einwohner sind seit Tagen im Einsatz, um eine Glashütte, den größten Arbeitgeber in der Region, vor den Wassermassen zu retten.

100 Ortschaften von Oder überflutet

An der polnischen Oder litten tausende Menschen unter den Folgen des Hochwassers: Rund 100 Ortschaften in der Umgebung von Oppeln standen unter Wasser, tausende Haushalte mussten ohne Strom auskommen. Die Flutwelle soll laut Stadtbehörden am Samstagmorgen die Hauptstadt Niederschlesiens, Breslau, erreichen.

Quelle: dpa

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