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Wetter: Unwetterzentrale warnt vor Gewitterfront und Starkregen


Unwetterzentrale warnt vor Gewittern und Starkregen

Von wetter-info, dpa
Aktualisiert am 27.07.2021Lesedauer: 2 Min.
Die Meteorologen erwarten heftige Gewitter über Deutschland.Vergrößern des BildesDie Meteorologen erwarten heftige Gewitter über Deutschland. (Quelle: dpa-bilder)
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Die Unwetterzentrale warnt: Heute lässt es eine langgestreckte Gewitterfront über Deutschland krachen - lokal mit Starkregen, Blitz und Donner, Sturmböen und Hagel. Vor allem in der Osthälfte, wo es längere Zeit sonnig und gebietsweise hochsommerlich heiß war, drohen Unwetter. sprach mit Dennis Dalter von MeteoGroup über den Schlechtwetterfahrplan.

Die Kaltfront treibt eine Warmfront vor sich her: In der Nordwesthälfte sind dann nicht nur viele Wolken sondern bereits einzelne Gewitter und teils kräftige Schauer mit dabei. Bereits am Morgen hatte sie Nord-Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg, Sachsen-Anhalt und Berlin und Brandenburg erreicht.

Anschließend zog die eigentliche Problemfront herein und erstreckte sich in einem weiten Bogen von Ostfriesland über NRW bis in den Westen Baden-Württembergs. "Im Norden ist sie schneller unterwegs und schleppt den südlichen Teil hinter sich her", erklärt der Unwetterexperte. Daher passiert im Süden alles etwas zeitverzögert. Aber Vorsicht: Hier drängelt sich eine dritte Front zwischen Warm- und Kaltfront.

Am späten Nachmittag bis in den späten Abend hinein tobt sich die Gewitterfront hauptsächlich über Mecklenburg-Vorpommern aus. In Bayern, Teilen Sachsens und am östlichen Rand von Baden-Württemberg gehen die starken Schauer im Laufe des Abends in Dauerregen über.

Besonders dynamisch geht es in der Nordhälfte zu, denn hier kommt die Front schneller voran als im Süden. Vorsicht vor Sturmböen in Gewittern! Zudem gilt: Je länger die Sonne zuvor Energie in die Atmosphäre pumpen konnte, desto heftiger knallt es mit Ankunft der Kaltfront. Der Gewitterschwerpunkt liegt also eher im Osten, wo die Front zuletzt ankommt. Hier erwarten die Meteorologen auch Hagel.

Ein Toter im Hamburg

In Hamburg wurde ein Mann am Fischmarkt durch ein einstürzendes Vordach getötet. Die Teile seien auf sein Auto gefallen und hätten den 26-Jährigen eingeklemmt, sagte ein Polizeisprecher. Die schwangere Lebensgefährtin des Opfers, die ebenfalls im Wagen saß, wurde verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Durch herabfallende Bäume und Äste wurden in der Hansestadt zudem drei weitere Personen in ihren Wagen eingeklemmt. Auch in Bremen kippten Bäume um, einige auch auf Autos. Verletzte gab es es aber nicht, sagte eine Polizeisprecherin.

Im Süden droht derweil Starkregen das größere Problem zu werden. Das gilt vor allem für Bayern - bis weit in die Nacht hinein.

In der Nacht tobt es lokal in der Südosthälfte weiter, während sich die Lage von Nordwesten her wieder beruhigt. "Erst am Morgen ist der Spuk fast überall vorbei", erwartet Dalter.

Jederzeit aktuelle Infos gibt es auf unserer und auf der wetter.info-App.

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