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Schwere Unwetter sorgt für Verwüstung in Hamburg

Gewitter wüten über Deutschland  

Unwetter sorgt für Verwüstung in Hamburg

29.08.2016, 07:14 Uhr | dpa, t-online.de

Schwere Unwetter sorgt für Verwüstung in Hamburg. Feuerwehrleute pumpen in Hamburg-Wilhelmsburg Wasser von einem Parkplatz. (Quelle: dpa)

Feuerwehrleute pumpen in Hamburg-Wilhelmsburg Wasser von einem Parkplatz. (Quelle: dpa)

Auf den Hitzerekord am Samstag hat es am Sonntag schwere Unwetter gegeben. Schuld an dem Umschwung ist laut Unwetterzentrale (UWZ) Tief "Kitty", das mit Gewittern, Hagel und Starkregen im Gepäck über Deutschland zieht.

Besonders heftig traf es am Sonntagnachmittag Hamburg: Zwei Stunden lang tobte ein ein Unwetter mit Sturmböen, Blitzen sowie Starkregen in der Hansestadt und richtete schwere Schäden an. Unterführungen seien vollgelaufen und Kreuzungen stünden unter Wasser, teilte die Berufsfeuerwehr mit.

Katamaran landet in Wohnwagen

Blitze setzten demnach zwei Dachstühle in Brand. Am Ochsenwerder Elbdeich bohrte sich laut "Hamburger Abendblatt" ein vom Wind erfasster Katamaran in einen Wohnwagen. Zeugen berichteten demnach von Hagelkörnern "von der Größe von 50-Cent-Münzen".

Die Feuerwehr musste eigenen Angaben zufolge zu rund 140 Einsätzen ausrücken. Verletzte habe es nicht gegeben. Der Flughafen Hamburg sagte nach Angaben einer Sprecherin mehrere Flüge ab.

Folgenreiche Blitzeinschläge

Der Sturm riss auch in anderen Teilen Norddeutschlands Äste ab und Bäume um: Die Deutsche Bahn stellte den Regionalverkehr zwischen Lüneburg und Lübeck vorübergehend ein. Ein Baum war auf die Gleise gestürzt.

Ein Unwetter beeinträchtige auch den Bahnverkehr am Drehkreuz Hannover erheblich. Durch einen Blitzeinschlag in eine Oberleitung nahe dem niedersächsischen Lehrte fielen laut einer Bahn-Sprecherin mehrere Schaltzentralen aus.  Die S-Bahnen zwischen Lehrte und Hannover konnten daher nicht fahren, der Fernverkehr nur in Richtung Lehrte.

Erste Züge seien über Hildesheim umgeleitet worden. Wie lange die Störung andauern würde, blieb zunächst offen.

Ein weiterer Blitzeinschlag verletzte sechs Menschen in einem Weimarer Freibad. Sie hätten unter einem Baum gestanden, in den am späten Sonntagnachmittag ein Blitz eingeschlagen sei, sagte ein Polizeisprecher. Ein Badegast habe schwere Verletzungen erlitten.

Unwetterkarte beobachten

Die Unwettergefahr ist damit noch lange nicht gebannt. Ab der Nacht zu Montag verlagern sich der UWZ zufolge die Unwetterschwerpunkte zunehmend nach Osten und Südosten. Es ist sinnvoll, die Unwetterkarte im Blick zu behalten:


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