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Sao Paulo: Dutzende Menschen nach Brand und Einsturz von Hochhaus vermisst

Katastrophe in São Paulo  

Dutzende Menschen nach Brand und Einsturz von Hochhaus vermisst

02.05.2018, 23:03 Uhr | AFP

Sao Paulo: Dutzende Menschen nach Brand und Einsturz von Hochhaus vermisst. Reste des eingestürzten Hochhauses: ach der Brandkatastrophe in Sao Paulo werden 49 Menschen vermisst. (Quelle: dpa/Andre Penner/AP)

Reste des eingestürzten Hochhauses: ach der Brandkatastrophe in Sao Paulo werden 49 Menschen vermisst. (Quelle: Andre Penner/AP/dpa)

Auch einen Tag nach der Brandkatastrophe in São Paulo ist die Zahl der Opfer noch immer völlig unklar. Laut Feuerwehr werden Dutzende Menschen vermisst.

Nach dem Brand und Einsturz eines Hochhauses in São Paulo sucht die Feuerwehr nach 49 Vermissten. Das 24-stöckige Gebäude war am Dienstag im Zentrum der brasilianischen Metropole in Flammen aufgegangen und nach wenigen Stunden eingestürzt. Bislang wurden keine Opfer bestätigt.

Die Feuerwehr stellte nach eigenen Angaben 27 Fahrzeuge, 80 Feuerwehrleute für die Suche ab. Jedoch mussten die Bergungsarbeiten am Mittwoch zeitweise eingestellt werden, weil die Trümmer unter Strom standen, wie das Nachrichtenportal G1 berichtete.

Unklar war, ob die 49 vermissten Menschen sich zum Zeitpunkt des Unglücks tatsächlich in dem Hochhaus aufgehalten hatten. Das Gebäude hatte 24 Stockwerke. Zunächst war von drei, später von 44 Vermissten die Rede gewesen.


In dem früheren Polizeigebäude wohnten Hausbesetzer. Der Großteil der 146 Familien konnte sich vor dem Einsturz retten. Fünf weitere Gebäude wurden evakuiert. Insgesamt wurden 428 Menschen in Notunterkünften untergebracht, teilte die Stadtverwaltung mit.

Die 1908 von deutschen Einwanderern gebaute Martin-Luther-Kirche wurde durch den Einsturz des Hochhauses größtenteils zerstört. Sie war das erste evangelisch-lutherische Gotteshaus in São Paulo.

Das Feuer war am frühen Dienstag aus noch ungeklärter Ursache im fünften Stock ausgebrochen. Zeugen berichteten von einer möglichen Explosion von Gasflaschen. Die Holzauskleidung der Wohnungen und die leeren Fahrstuhlschächte haben nach Angaben der Feuerwehr den Brand angefacht.

Der Gouverneur des Bundesstaates São Paulo, Márcio França, sprach von einer "angekündigten Tragödie". "Dies ist ein Gebäude, das nicht die geringsten Voraussetzungen der Bewohnbarkeit erfüllt", sagte er.

São Paulo ist die Finanzmetropole Brasiliens und die bevölkerungsreichste Stadt Lateinamerikas. In der riesigen Stadt leben zahlreiche arme Familien in ungenutzten Wohnanlagen oder auf Landparzellen.

Verwendete Quellen:
  • dpa, AFP


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