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Erste Todesopfer nach Dammbruch in Laos geborgen

Schäden waren bekannt  

Erste Todesopfer nach Dammbruch in Laos geborgen

25.07.2018, 11:34 Uhr | AFP

Erste Todesopfer nach Dammbruch in Laos geborgen. Dorfbewohner retten sich vor der Flut auf ein Hausdach: Acht Dörfer und mehr als 6000 Menschen sind von dem Dammbruch in Laos betroffen. Die Zahl der Vermissten ist weiterhin unklar.   (Quelle: AP/dpa/Attapeu Today)

Dorfbewohner retten sich vor der Flut auf ein Hausdach: Acht Dörfer und mehr als 6000 Menschen sind von dem Dammbruch in Laos betroffen. Die Zahl der Vermissten ist weiterhin unklar. (Quelle: Attapeu Today/AP/dpa)

Mehr als 6000 Menschen sind von der Flut durch den kollabierten Staudamm in Laos betroffen. Erste Todesopfer sind geborgen, viele Menschen werden vermisst. Schäden am Damm waren schon vorher bekannt.

Nach dem Dammbruch im südostasiatischen Laos sind 26 Todesopfer geborgen worden. Regierungschef Thongloun Sisoulith sprach auf einer Pressekonferenz zudem von rund 130 Vermissten. Bei den Toten handele es sich ausschließlich um laotische Staatsbürger. Mehr als 6000 Menschen aus acht Dörfern in der Nähe des Dammes seien von den Überflutungen betroffen, sagte Miencharoen im Rettungszentrum vor Ort in der südöstlichen Provinz Attapeu.

Das Unglück ereignete sich am Montag an einem Nebenfluss des Mekong unweit der Grenze zu Kambodscha. Der noch im Bau befindliche Staudamm war nach starken Regenfällen kollabiert und hatte die Umgebung mit fünf Milliarden Kubikmetern Wasser überflutet. Mehrere Häuser im Bezirk Sanamxay in der Provinz wurden zerstört. Das Nachbarland Thailand entsandte Rettungskräfte.

LIVE ຂ່າວພາກຄໍ່າ ຈາກ ໂທລະພາບແຫ່ງຊາດ [2018-07-24]

Gepostet von ABC Laos news ສຳນັກຂ່າວເອບີຊີລາວ am Dienstag, 24. Juli 2018

Die abgelegene Region ist derzeit ausschließlich mit Helikoptern und flachen Booten zu erreichen. Straßen wurden von den Wassermassen beschädigt oder komplett zerstört. Fernsehaufnahmen zeigten Menschen, die sich auf den Dächern ihrer Häuser vor den schlammigen Fluten in Sicherheit gebracht hatten. Der nach wie vor hohe Wasserstand erschwere die Rettungsarbeiten, erklärte Miencharoen.

Bereits am Dienstag wurden Schäden am Damm bemerkt

Das südkoreanische Unternehmen SK Engineering & Construction, das an dem Wasserkraftprojekt beteiligt ist, erklärte am Mittwoch, es habe bereits 24 Stunden vor dem Dammbruch Schäden an der Konstruktion bemerkt. Der obere Teil eines Hilfsdammes sei weggespült gewesen. "Wir haben umgehend die Behörden alarmiert und mit der Evakuierung von Dorfbewohnern flussabwärts begonnen", hieß es in einer Mitteilung.

Der Staudamm ist das Projekt des Energieunternehmens Xe-Pian-Xe Namnoy Power Company (PNPC), das dabei mit mehreren weiteren Unternehmen aus dem In- und Ausland zusammenarbeitet. Der Grundstein für das 1,2 Milliarden Dollar teure Bauvorhaben war 2013 gelegt worden.

Verwendete Quellen:
  • AFP

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