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Zeche Ibbenbüren: Tödlicher Unfall kurz vor dem Ende des deutschen Bergbaus

Trauer über tödlichen Unfall  

Tödlicher Unfall kurz vor dem Ende des deutschen Bergbaus

18.12.2018, 14:30 Uhr | dpa

Zeche Ibbenbüren: Tödlicher Unfall kurz vor dem Ende des deutschen Bergbaus. .

In der bereits geschlossenen Zeche Ibbenbüren kam es zu einem tödlichen Unfall: Foto: Caroline Seidel. (Quelle: dpa)

Ibbenbüren (dpa) - Wenige Tage vor dem offiziellen Ende des deutschen Steinkohlebergbaus ist ein 29-Jähriger in der bereits geschlossenen Zeche Ibbenbüren in Nordrhein-Westfalen ums Leben gekommen.

Der Industriemechaniker wurde nach Angaben des Zechenbetreibers RAG am Montag bei Arbeiten zur Nachbereitung in dem Bergwerk getötet.

Ein Sprecher der zuständigen Bergbaubehörde bei der Bezirksregierung Arnsberg sagte, der Mann sei bisherigen Erkenntnissen zufolge in einer schweren "Wettertür" eingeklemmt worden. Wie es dazu kam, müsse noch ermittelt werden. Der Mann sei noch unter Tage verstorben. Mehrere Wettertüren aus Stahl trennen als eine Schleuse in einem Bergwerk aus Sicherheitsgründen Abteilungen voneinander ab und regeln auch die Frischluftzufuhr, wie der Behördensprecher sagte.

Die Unfallzahlen im Steinkohlebergbau sind nach Angaben des Sprechers in den vergangenen Jahren deutlich gesunken. Die RAG betonte, das Opfer sei ein erfahrener Bergmann gewesen, der seit 2006 in dem Bergwerk beschäftigt gewesen sei. Nach Angaben des Unternehmens war es der erste tödliche Unfall im Steinkohlebergbau seit 2012.

Das Bergwerk am Rande des Münsterlandes hatte in diesem Jahr mit gut 800 Bergleuten noch mehr als 800.000 Tonnen besonders hochwertiger Anthrazitkohle gefördert. Die Kohle wurde vor allem in dem dortigen Steinkohlekraftwerk zur Stromerzeugung verbrannt. Vor zwei Wochen war das Bergwerk als vorletzte Anlage in Deutschland geschlossen worden. Die letzte noch laufende Zeche ist Prosper-Haniel in Bottrop im Ruhrgebiet. Dort soll an diesem Freitag der Abschluss des aktiven Förderbetriebs offiziell begangen werden.

Nach dem Ende des Förderbetriebes dauert es noch lange Zeit, die wertvollen Anlagen von unter Tage aus Tiefen von teils mehr als 1000 Metern nach oben zu holen. Sie werden vielfach ins Ausland verkauft. Außerdem muss unter Tage je nach Lage des Bergwerks noch Grubenwasser gepumpt werden.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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