Sie sind hier: Home > Panorama >

Polizei geht bei Containerschiff-Unfall von Fahrfehler aus

Zusammenstoß auf der Elbe  

Polizei geht bei Containerschiff-Unfall von Fahrfehler aus

15.02.2019, 17:30 Uhr | dpa

Polizei geht bei Containerschiff-Unfall von Fahrfehler aus. Die Elbfähre Finkenwerder liegt stark beschädigt am Anleger Blankenese: In der vergangenen Woche ist die Fähre auf der Elbe mit einem Containerschiff kollidiert. (Quelle: dpa/Markus Scholz)

Die Elbfähre Finkenwerder liegt stark beschädigt am Anleger Blankenese: In der vergangenen Woche ist die Fähre auf der Elbe mit einem Containerschiff kollidiert. (Quelle: Markus Scholz/dpa)

Vor einer Woche ist ein Containerschiff auf der Elbe mit einer Fähre kollidiert. Technische Fehler schließt die Wasserschutzpolizei aus.

Eine Woche nach dem Zusammenprall eines Containerschiffes mit einer Fähre auf der Elbe hat die Wasserschutzpolizei technische Fehler als Unfallursache ausgeschlossen. Die Ermittler gehen davon aus, "dass fehlerhaftes Navigieren an Bord des Schiffes zur Kollision führte", sagte ein Sprecher. Technisches Versagen könne "mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden".

Die Ermittler hatten unter anderem den Schiffsschreiber sowie die Funk- und Radaraufzeichnungen ausgewertet. Zuvor hatten der NDR und Bild.de berichtet. Ob nun gegen den 39 Jahre alten Kapitän oder seine Lotsen ein Strafverfahren eingeleitet werden wird, sei noch unklar. Die Ermittlungen seien noch nicht abgeschlossen, weil noch nicht alle Aussagen der Beteiligten vorlagen.

Am Samstagmorgen vor einer Woche war das 400 Meter lange Containerschiff "Ever Given" gegen die 25 Meter lange, festgemachte Hafenfähre "Finkenwerder" gekracht. Es wurde niemand verletzt. An der Fähre entstand wirtschaftlicher Totalschaden.


Das Containerschiff wurde auf seiner Fahrt aus dem Hafen heraus von einem Schlepper begleitet – unangeleint. Das sei schifffahrtsrechtlich in Ordnung gewesen, so der Sprecher weiter. Als Konsequenz aus dem Schiffsunglück müssten allerdings von nun an mehr als 371 Meter lange Schiffe auch beim Auslaufen bis zur Landesgrenze immer mit Leinenverbindung zum Schlepper fahren. Bislang war das nur beim Einlaufen vorgeschrieben. Eine entsprechende Verfügung habe die Hafen Port Authority (HPA) ausgesprochen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Magenta SmartHome Bonus: bis zu 4 Geräte für nur 1,- €*
zur Telekom
Gerry Weberbonprix.deOTTOUlla PopkenHappy SizeLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • giga.de
  • desired.de
  • kino.de
  • Statista
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Magenta TV
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Magenta Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe