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Stonehenge: Forscher erklären, woher die Steine kommen

Steinbruch 230 Kilometer entfernt  

Forscher lösen wichtiges Rätsel um Stonehenge

28.02.2019, 12:54 Uhr | sth, t-online.de

 (Quelle: imago/blickwinkel)
Stonehenge: Rätsel um Steinanordnung ist gelöst

Das Rätsel um den sagenumwobenen Steinkreis Stonehenge ist gelöst. Forscher rätselten seit langem, woher die riesigen Steinquader mit bis zu 30 Tonnen Gewicht stammen könnten. Genau das wollen britische Forscher nun herausgefunden haben. (Quelle: t-online.de)

Stonehenge: Forschen haben das Rätsel um die Steinanordnung gelöst. (Quelle: t-online.de)


Das Weltkulturerbe Stonehenge besteht aus gigantischen Steinen. Um sie rankte sich ein Rätsel, das britische Forscher nun gelöst haben.

Stonehenge ist wohl der berühmteste Steinkreis der Welt. Das Bauwerk wurde in der Jungsteinzeit (etwa 3100 bis 2500 v. Chr.) errichtet. Bis heute sind die gigantischen Steine, die bis zu 30 Tonnen wiegen, in der Nähe des britischen Amesbury zu sehen.

Forscher meldeten nun: Die Steine ​​stammen aus den rund 230 km entfernten Preseli-Bergen im Westen von Wales. Zu diesem Schluss kamen die britischen Archäologen, nachdem sie zwei Steinbrüche – Carn Goedog und Craig Rhos-y-Felin – genau untersucht hatten. Dadurch konnten sie bestätigten, was andere Archäologen und Geologen längst vermuteten. Das Team arbeitet schon seit 2010 an dem Stonehenge-Projekt. 

Gigantische Steine: Der größte Brocken in Stonehenge wiegt 30 Tonnen. (Quelle: imago images/Blickwinkel)Gigantische Steine: Der größte Brocken in Stonehenge wiegt 30 Tonnen. (Quelle: Blickwinkel/imago images)

Forscher: Steine wurden an Land transportiert

Wie die Steine vor 5000 Jahren abgebaut und transportiert wurden, erklärten die Archäologen vom University College London im Fachmagazin "Antiquity". Sie hätten Hinweise darauf, dass die Steine hauptsächlich über den Landweg transportiert wurden. Einige Experten waren bisher vom Transport auf dem Seeweg ausgegangen.

Doch die britischen Archäologen fanden einige Hinweise, um ihre Theorie zu belegen. So steht am Fuß beider Steinbrüche eine Plattform, die sowas wie eine Laderampe gewesen sein könnte. Von dort wurden die Steine auf Schlitten aus Holz geladen und abtransportiert. Außerdem entdeckten sie in Craig Rhos-y-Felin Hinweise auf einen Weg, über den Schlitten gezogen wurden.


Warum die Steine dort errichtet wurden, wo sie heute stehen, bleibt jedoch weiterhin offen. Zum Zweck der Anlage gibt es unterschiedliche Theorien: Manche vermuten einen Kult- und Versammlungsplatz, andere sprechen von einer religiösen Tempelanlage oder Begräbnisstätte. Manche vermuten, Stonehenge sei ein astronomisches Observatorium gewesen.

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