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Inklusionsaktivist: Aktivist Krauthausen kritisiert Trinkhalm-Verbot der EU

Inklusionsaktivist  

Aktivist Krauthausen kritisiert Trinkhalm-Verbot der EU

28.03.2019, 07:22 Uhr | dpa

Inklusionsaktivist: Aktivist Krauthausen kritisiert Trinkhalm-Verbot der EU. Trinkhalme aus Plastik liegen auf einem Tisch.

Trinkhalme aus Plastik liegen auf einem Tisch. Foto: Julian Stratenschulte/Illustration. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Der Berliner Inklusionsaktivist Raul Krauthausen sieht das von der EU geplante Verbot von Trinkhalmen aus Plastik kritisch.

"Es wäre sinnvoller, dafür zu sorgen, dass Strohhalme nicht standardmäßig ausgegeben werden", sagte er der Deutschen Presse-Agentur. Pauschale Verbote halte er dagegen nicht für die richtige Lösung.

Verschiedene Einmalprodukte aus Plastik, darunter Trinkhalme und Teller, sollen ab 2021 nicht mehr verkauft werden dürfen. Das EU-Parlament hatte die entsprechenden neuen Regeln, die vor allem die Meere vor Vermüllung bewahren sollen, am Mittwoch auf den Weg gebracht.

Als Grund für seine Kritik führt Krauthausen an, dass er selbst zwar nicht, aber manche Menschen auf Trinkhalme angewiesen seien. "Es gibt Menschen, die ihre Arme nicht bewegen können. Die brauchen Strohhalme, wenn sie beim Trinken nicht gefüttert werden wollen", erklärte der 38-Jährige, der selbst auf einen Rollstuhl angewiesen ist.

Auch andere Menschen mit Behinderung könnten mitunter nicht auf Trinkhalme verzichten. "Natürlich wollen Menschen mit Behinderung genauso die Umwelt schützen wie Menschen ohne", sagte Krauthausen. "Aber wir dürfen diejenigen nicht vergessen, die dadurch an Autonomie einbüßen."

Andere Materialien seien in diesem Fall keine Alternative: Menschen mit Spastiken könnten sich an Trinkhalmen aus Glas oder Metall verletzen, schreibt Krauthausen auf seiner Homepage. Halme aus Papier und Bambus seien weniger flexibel als Exemplare aus Plastik, die durch ihren Knick besonders gut geeignet seien. "Da gibt es keine adäquate Alternative."

Krauthausen setzt sich als Aktivist für die Rechte von Menschen mit Behinderungen ein. Er hat auch ein Buch geschrieben: In "Dachdecker wollte ich eh nicht werden" schildert er das Leben aus der Rollstuhlperspektive.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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