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Grausiger Fund in Rendsburg - Totes Baby vom Feld: Keine Anzeichen äußerlicher Gewalt

Grausiger Fund in Rendsburg  

Totes Baby vom Feld: Keine Anzeichen äußerlicher Gewalt

04.08.2019, 15:35 Uhr | dpa

Grausiger Fund in Rendsburg - Totes Baby vom Feld: Keine Anzeichen äußerlicher Gewalt. Rechtsmediziner fanden keine offensichtlichen Hinweise auf einen gewaltsamen Tod des Babys.

Rechtsmediziner fanden keine offensichtlichen Hinweise auf einen gewaltsamen Tod des Babys. Symbolbild: Federico Gambarini Foto: Federico Gambarini. (Quelle: dpa)

Rendsburg (dpa) - Bei der Obduktion des toten Babys, das auf einem Feld in Schleswig-Holstein gefunden wurde, haben Rechtsmediziner keine offensichtlichen Hinweise auf einen gewaltsamen Tod gefunden.

"Äußerliche Anzeichen von unmittelbarer Gewalt hat die Sektion nicht zu Tage gefördert", sagte der Kieler Oberstaatsanwalt Henning Hadeler der Deutschen Presse-Agentur. Das abschließende medizinische Gutachten soll in der kommenden Woche vorliegen.

Anwohner hatten den leblosen Säugling am Donnerstagabend in einem Feld bei Rieseby (Kreis Rendsburg-Eckernförde) gefunden und die Polizei informiert. Das Baby sei in Stoffe gewickelt und in einem Karton abgelegt gewesen, sagte der Staatsanwalt.

Die Mutter des Kindes ist der Polizei bekannt. Die 26-Jährige war in der Nacht zu Freitag auf dem Heavy-Metal-Open-Air in Wacken in Gewahrsam genommen worden. Nach ihrer Befragung sei sie wieder auf freien Fuß gekommen - und nun wieder in der Obhut ihrer Familie.

Bei der polizeilichen Befragung hatte sie gesagt, es habe sich um eine Totgeburt gehandelt. "Wir müssen nun schauen, ob das mit dem rechtsmedizinischen Gutachten in Einklang zu bringen ist", sagte Hadeler. Ein Tötungsdelikt sei nicht ausgeschlossen. Der Säugling soll schon länger auf dem Feld gelegen haben - bisherigen Erkenntnissen zufolge wohl mehrere Monate.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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