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Abzocke mit Fake-Autohäusern: Geständnis im Prozess um Betrug beim Online-Autokauf

Abzocke mit Fake-Autohäusern  

Geständnis im Prozess um Betrug beim Online-Autokauf

04.12.2019, 12:01 Uhr | dpa

Abzocke mit Fake-Autohäusern: Geständnis im Prozess um Betrug beim Online-Autokauf. Insgesamt fünf Angeklagte stehen in dem Verfahren als mutmaßliche Betrüger in München vor Gericht.

Insgesamt fünf Angeklagte stehen in dem Verfahren als mutmaßliche Betrüger in München vor Gericht. Foto: Britta Schultejans/dpa. (Quelle: dpa)

München (dpa) - Im Prozess um millionenschweren Betrug beim Online-Autohandel hat der Hauptangeklagte sich am Mittwoch bei Mitangeklagten und Opfern entschuldigt.

"Ich bereue zutiefst, was ich gemacht habe", sagte der 41-Jährige vor dem Landgericht München I. Er wolle sich vor allem dafür entschuldigen, seine Lebensgefährtin in die Sache hineingezogen habe. Was ihm vorgeworfen werde, stimme größtenteils.

In einer Erklärung, die seine Anwältin verlas, begründete der mehrfach vorbestrafte Vater von zwei Kindern den großangelegten Betrug mit Fake-Autohäusern mit Geldsorgen und hohen Schulden. Er sei in die Fänge von "Düsseldorfer Anlagebetrügern" geraten, die Geld von ihm forderten und ihm und seiner Familie Gewalt angedroht hätten. "Rocker aus Essen" hätten ihm außerdem Probleme gemacht. Außerdem habe er regelmäßig Kokain konsumiert, um mit dem finanziellen Druck umgehen zu können.

Durch die Verwicklung in den Anlagebetrug sei er ohnehin davon ausgegangen, über kurz oder lang wieder im Gefängnis zu landen. "Ich stand in meinem Leben an einer Abzweigung", hieß es in der Erklärung. "Ich verlor alle Skrupel und Hemmungen." Seine Lebensgefährtin, die mit ihm auf der Anklagebank sitzt, habe nicht gewusst, "was sie da eigentlich macht".

Insgesamt fünf Angeklagte stehen in dem Verfahren als mutmaßliche Betrüger vor Gericht, weil sie ihre Opfer vor allem mit nicht-existenten Autohäusern im Internet um insgesamt mehr als eine Million Euro gebracht haben sollen. In Bayern, Hessen und Sachsen sollen sie ihr Unwesen getrieben und Menschen online dazu gebracht haben, viel Geld für Autos zu überweisen, die es nie gab.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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