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Drama in Schleswig-Holstein: Seniorin kracht mit Tesla in Baumarkt – eine Tote

Tödlicher Unfall  

Seniorin kracht mit Tesla in Baumarkt

22.01.2020, 14:31 Uhr | dpa

Drama in Schleswig-Holstein: Seniorin kracht mit Tesla in Baumarkt – eine Tote. Das Logo des US-Autobauers Tesla: Eine Seniorin ist in Nortorf (Kreis Rendsburg-Eckernförde) mit einem Tesla in einen Baumarkt gekracht. Die Staatsanwaltschaft prüft nun, wie es dazu kommen konnte. (Quelle: AP/dpa)

Das Logo des US-Autobauers Tesla: Eine Seniorin ist in Nortorf (Kreis Rendsburg-Eckernförde) mit einem Tesla in einen Baumarkt gekracht. Die Staatsanwaltschaft prüft nun, wie es dazu kommen konnte. (Quelle: AP/dpa)

In Schleswig-Holstein ist eine 70-Jährige mit einem Tesla in einen Baumarkt gerast, unter den Trümmern starb eine Frau. Jetzt soll ein Gutachter klären, wie es zu dem Unfall kam. 

Auf dem Gelände eines Baumarktes in Schleswig-Holstein ist eine Seniorin mit ihrem Auto durch eine Glastür gekracht. Bei dem Unglück kam eine 76-jährige Frau ums Leben.

Die 70-jährige Verursacherin des Unfalls fuhr ersten Ermittlungen zufolge mit ihrem Wagen der Marke Tesla am Dienstag in den Eingang des Baumarkts in Nortorf, wie die Polizei mitteilte. Dabei wurde unter anderem ein Container mit Blumen in den Vorraum geschoben, auch gestapelte Briketts stürzten um.

Helfer kümmerten sich zuerst um die Fahrerin und ihren Ehemann im Auto – beide blieben unverletzt. Auch zwei Kunden, die von Briketts an den Beinen getroffen worden waren, blieben weitgehend unverletzt. 

Gutachter soll Unfallursache klären

"Kurz darauf stellte man jedoch fest, dass sich unter den Trümmern noch eine weitere Person befand. Dabei handelte es sich um die 76-Jährige", teilte die Polizei mit. Für die alte Dame aus dem Kreis Rendsburg-Eckernförde sei jede Hilfe zu spät gekommen.

Neben den Rettungskräften und der Polizei waren Seelsorger im Einsatz, um sich um Unfallbeteiligte, Helfer und Mitarbeiter des Baumarkts zu kümmern. Das Unfallfahrzeug wurde sichergestellt. Die Höhe des Sachschadens steht noch nicht fest.

Ein Gutachter soll im Auftrag der Staatsanwaltschaft die Ursache des tödlichen Unfalls klären. "Wir wollen wissen, ob möglicherweise ein technischer Defekt des Tesla-Unfallautos vorlag oder ein Eigenverschulden der Fahrerin", sagte Oberstaatsanwalt Axel Bieler am Mittwoch in Kiel der Deutschen Presse-Agentur. Zu den offenen Frage gehöre auch, ob das Fahrzeug des US-Herstellers teilautonomes Fahren ermögliche.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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