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Zahl der Corona-FĂ€lle nach Restaurantbesuch steigt

Von dpa, dru

Aktualisiert am 25.05.2020Lesedauer: 3 Min.
Restaurant "Alte Scheune" in Leer: Nach einem Empfang Mitte Mai wurden mehrere GĂ€ste positiv auf das Coronavirus getestet.
Restaurant "Alte Scheune" in Leer: Nach einem Empfang Mitte Mai wurden mehrere GĂ€ste positiv auf das Coronavirus getestet. (Quelle: Lars-Josef Klemmer/dpa-bilder)
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Ein Corona-Ausbruch in Ostfriesland sorgt fĂŒr Aufsehen. Denn mehrere GĂ€ste eines Restaurants haben sich infiziert – und ihre Zahl steigt weiter. GerĂ€t damit der Kurs der behutsamen Lockerungen in Gefahr?

Die Zahl der nachgewiesenen Corona-Infektionen nach einem Restaurantbesuch in Ostfriesland ist auf 18 gestiegen. Im Laufe des Sonntags kamen sieben bestĂ€tigte FĂ€lle hinzu, wie der Landkreis Leer am Abend mitteilte. Unter den Infizierten seien 14 Menschen, die am 15. Mai bei der Wiedereröffnung des Restaurants in geschlossener Gesellschaft dabei waren. Vier weitere Menschen hĂ€tten sich in der Folge angesteckt. Insgesamt sei fĂŒr 118 Menschen hĂ€usliche QuarantĂ€ne angeordnet worden.


Corona-Alltag: Diese Fauxpas unterliefen Politikern

Stephan Weil (SPD), Markus Söder (CSU), Werner Kogler, (VizeprĂ€sident von Österreich), Jens Spahn (CDU), Armin Laschet (CDU), Daniel GĂŒnther (CDU) (v.l.o.n.r.u.): Immer wieder sorgte es fĂŒr Belustigung, wie schwer sich manche Politiker mit den Masken tun – besonders Laschets Masken-Fauxpas sorgte fĂŒr Aufsehen.
Der Luxemburger Außenminister Jean Asselborn und Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) nehmen bei ihrem Treffen auf der BrĂŒcke ĂŒber die Mosel ihren Mundschutz ab: Dass Maas nun wieder fliegt, sorgte fĂŒr Kritik.
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Eine Befragung der GĂ€ste, die am 15. Mai im Restaurant waren, habe zudem "Indizien geliefert, dass an dem Abend möglicherweise gegen Corona-Auflagen verstoßen wurde", hieß es vom Landkreis. Diesen Hinweisen werde in einem Ordnungswidrigkeiten-Verfahren nachgegangen, einschließlich einer Anhörung des Betreibers.

Der Inhaber des betroffenen Restaurants in Moormerland hatte am Samstag gesagt, er wisse nicht, ob sich das Virus am 15. Mai beim Eröffnungsabend seines Lokals verbreitet habe. Es sei auch möglich, dass sich die Menschen vor oder nach dem Abend infiziert hÀtten.

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Am Samstagnachmittag war noch von 70 Isolationen die Rede. Einige der Frauen und MĂ€nner zeigten bereits Symptome, so dass weitere InfektionsfĂ€lle im Zusammenhang mit dem Ausbruch nicht auszuschließen seien, hieß es.

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Wirt: Abstandsregeln wurden eingehalten

FĂŒr den Betreiber der GaststĂ€tte "Alte Scheune" in der Gemeinde Moormerland im Kreis Leer ist die Entwicklung fatal. Monatelang hatte er das Restaurant renoviert und sich auf die Eröffnung vorbereitet, wie er der Deutschen Presse-Agentur erzĂ€hlte. Der erste Abend sollte rund 40 ausgewĂ€hlten GĂ€sten gehören – darunter Vertreter von Firmen, die ihn unterstĂŒtzt hatten. Der Inhaber stand zunĂ€chst als Koch in der KĂŒche. SpĂ€ter gesellte er sich nach eigenen Angaben zu den GĂ€sten, um mit ihnen anzustoßen. Die Abstands- und Hygieneregeln seien eingehalten worden, sagt der Mann, der seinen Namen nicht in den Medien lesen möchte.

Inzwischen kennt er vier GĂ€ste, die wie er positiv getestet wurden. Bei drei Freunden von ihm sei das Virus ebenfalls nachgewiesen worden. Ob sich das Virus am 15. Mai beim Eröffnungsabend fĂŒr UnterstĂŒtzer seines Lokals verbreitet habe, wisse er nicht. Eine Party sei der Empfang sicher nicht gewesen, sondern eine Art Testlauf fĂŒr ihn und sein Team. Denn am kommenden Tag öffnete das Restaurant regulĂ€r.

Niedersachsen bleibt bei Lockerungskrus

Der Hotel- und GaststĂ€ttenverband Dehoga zeigte sich bestĂŒrzt ĂŒber den Corona-Ausbruch. Eine Sprecherin sagte NDR 1 Niedersachsen, durch das Hygiene- und Abstandskonzept, das der Verband erarbeitet habe, seien Neuinfektionen in Restaurants eigentlich nicht möglich.

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Aus Sicht von Niedersachsens Gesundheitsministerin Carola Reimann (SPD) verdeutlichen die neu aufgetretenen Infektionen im Landkreis Leer einmal mehr, dass das Virus nicht besiegt ist. "Es ist noch da und wir mĂŒssen weiterhin sehr wachsam sein, um die großen Fortschritte der letzten Wochen nicht zu gefĂ€hrden."

Einen Grund, vom Lockerungskurs abzurĂŒcken, sah sie angesichts des Vorfalls jedoch nicht. Das Land habe immer darauf hingewiesen, dass die Corona-Lockerungen mit einem gewissen Risiko verbunden seien. "Wir werden Ansteckungen auch in Zukunft nicht vollstĂ€ndig verhindern können", sagte Reimann. Entscheidend sei in einem solchen Fall, dass von den Behörden vor Ort konsequent alle Kontakte nachverfolgt wĂŒrden, um das Infektionsgeschehen so eng wie möglich einzugrenzen. "Genau das passiert nun im Landkreis Leer", betonte die Ministerin.


Sie forderte alle auf, die Lage weiterhin ernst zu nehmen und sich an die Abstands- und Hygieneregeln sowie die geltenden Maßnahmen zur KontaktbeschrĂ€nkung zu halten. "Insbesondere an Orten, an denen nun wieder mehr Publikumsverkehr möglich ist, gilt es fĂŒr uns alle, besonders vorsichtig und umsichtig zu sein."

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Gast ließ sich testen – so wurden andere Infektionen entdeckt

Die "Alte Scheune" hat der Betreiber vorsorglich geschlossen. Nach seiner QuarantÀne will er am 4. Juni wieder öffnen. "Vorausgesetzt alle Tests sind negativ", sagte er. "Ich möchte auf Nummer sicher gehen." Um die Ansteckungsgefahr zu reduzieren, braucht es aus seiner Sicht mehr Tests. HÀtte ein Gast des Abends sich nicht umgehend testen lassen, hÀtte er von seiner Infektion wahrscheinlich nichts mitbekommen, erzÀhlt der Inhaber. Diesem einen Gast sei es zu verdanken, dass die anderen Infektionen entdeckt wurden.

Und der Ausbruch in Leer ist nicht der einzige derartige Fall. Bei einem Gottesdienst einer Baptistengemeinde in Frankfurt am Main haben sich ebenfalls zahlreiche Personen mit dem Coronavirus infiziert. Laut Gesundheitsamt der Stadt wurden bislang mehr als 100 FĂ€lle nachgewiesen. Mehr dazu lesen Sie hier.

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