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Mordverdacht in Kita: Wurden Fr├╝hwarnzeichen ignoriert?

Von dpa
Aktualisiert am 29.05.2020Lesedauer: 2 Min.
Grablichter stehen vor der st├Ądtischen Kindertagesst├Ątte "Steinkreis" in Viersen.
Grablichter stehen vor der st├Ądtischen Kindertagesst├Ątte "Steinkreis" in Viersen. (Quelle: Marius Becker/dpa./dpa)
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D├╝sseldorf/Viersen (dpa) - Nach dem Mordverdacht gegen eine Erzieherin und einer m├Âglichen Serie weiterer Gewalttaten in Kitas stehen nun mehrere Institutionen im Fokus.

"Sollten sich die schrecklichen Vorw├╝rfe bewahrheiten, muss auch im Detail vor Ort der Frage nachgegangen werden, ob ernsthafte Fr├╝hwarnzeichen ignoriert wurden und ob die Vorf├Ąlle dem zust├Ąndigen Jugendamt nicht gemeldet und keine Anzeigen erstattet wurden", teilte das NRW-Familienministerium mit.

Die Vorf├Ąlle m├╝ssten gr├╝ndlich und umfassend aufgekl├Ąrt werden. Das zust├Ąndige Landesjugendamt sei um einen Bericht gebeten worden. "Der Verdacht gegen die 25-J├Ąhrige wiegt schwer und ist unertr├Ąglich", teilte das Ministerium mit. "Unser Mitgef├╝hl gilt den Eltern und Angeh├Ârigen."

Die dreij├Ąhrige Greta war aus einer Kita, in der die Verd├Ąchtige im niederrheinischen Viersen als Erzieherin gearbeitet hatte, im April mit Atemstillstand in eine Klinik eingeliefert worden und sp├Ąter gestorben. Rechtsmediziner fanden Spuren, die auf Gewalteinwirkung hindeuteten.

Wie Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft am Donnerstag in M├Ânchengladbach berichteten, sind die Beh├Ârden auf weitere Vorf├Ąlle in drei fr├╝heren Kinderg├Ąrten gesto├čen, in denen die als "wenig geeignet" eingestufte Erzieherin t├Ątig war.

Die Stadt Kempen hat nach einem fr├╝heren Dementi einger├Ąumt, dass es vier Vorf├Ąlle in der Kita gab, in der die Erzieherin gearbeitet hat. Vier Mal sei der Notarzt gerufen worden, weil ein Kind ├╝ber Atemnot geklagt habe, berichtete ein Stadtsprecher am Donnerstag. Es seien wie vorgeschrieben Unfallanzeigen ├╝ber das Jugendamt an die Unfallkasse geleitet worden. Diese seien auch nicht zu beanstanden. "Es lagen keine Anzeichen vor, in eine andere Richtung zu denken", hie├č es.

Die Stadt Krefeld teilte mit, bei ihr habe die Beschuldigte ein Berufspraktikum absolviert. Alles, was dazu mitzuteilen sei, h├Ątten die Ermittler bereits mitgeteilt. Der Kreis Viersen, in dem T├Ânisvorst liegt, wo die Erzieherin ebenfalls gearbeitet hat, verwies auf Anfrage an das Landesjugendamt. Der Landschaftverband Rheinland teilte als Landesjugendamt mit, wegen der laufenden Ermittlungen ├Ąu├čere man sich nicht zu dem Fall.

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