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Hameln: Betrunkener fährt in Teich und löst Suchaktion aus

Großeinsatz in Hameln  

Betrunkener fährt in Teich und löst Suchaktion aus

23.06.2020, 15:14 Uhr | dpa

Hameln: Betrunkener fährt in Teich und löst Suchaktion aus. Blaulicht (Symbolbild): Im Landkreis Hameln-Pyrmont ist ein Betrunkener in einen Teich gefahren und hat eine große Suchaktion von Rettungskräften ausgelöst.  (Quelle: imago images/Die Videomanufaktur )

Blaulicht (Symbolbild): Im Landkreis Hameln-Pyrmont ist ein Betrunkener in einen Teich gefahren und hat eine große Suchaktion von Rettungskräften ausgelöst. (Quelle: Die Videomanufaktur /imago images)

Im Landkreis Hameln-Pyrmont ist ein betrunkener Autofahrer in einen Teich gefahren. Weil er fälschlicherweise behauptete, ein Bekannter sei bei ihm gewesen, löste er danach eine große Suchaktion aus.

Betrunken ist ein 31-Jähriger mit seinem Wagen in einen Kiesteich im Landkreis Hameln-Pyrmont gefahren. Durch falsche Angaben löste der Mann im Anschluss noch eine Suchaktion mit mehreren Einsatzkräften aus, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Gegen den Mann wird wegen Trunkenheit im Verkehr ermittelt.

Boot und Polizeihubschrauber suchten in der Weser 

Zeugen hatten in der Nacht zum Dienstag einen auffälligen Fußgänger auf der Bundesstraße 83 zwischen Hessisch Oldendorf und Fischbeck gemeldet. Als Polizisten den Mann aus Hameln kontrollierten, stellten sie fest, dass er stark alkoholisiert war. Auf seine nasse Bekleidung angesprochen, berichtete der Mann, dass ein Bekannter mit ihm in die Weser gefahren sei.

Nach dieser Geschichte forderte die Leitstelle Weserbergland die Feuerwehr mit einem Boot und einen Polizeihubschrauber zur Suche in der Weser an. Parallel suchten Einsatzkräfte nach dem möglicherweise verletzten Bekannten. Als der Betrunkene merkte, was er ausgelöst hatte, revidierte er seine Erzählung und gab nun an, selbst in einen Kiesteich gefahren zu sein.

Mit Hilfe einer Drohne wurde das Auto im Wasser gefunden. Polizisten stellten zudem einen frischen Unfallschaden an einem Baum und Reifenspuren am Rande des Teiches fest. In dem geborgenen Wagen befand sich dann auch kein Mensch. Dem 31-Jährigen wurde eine Blutprobe entnommen. Er darf vorerst nicht mehr fahren.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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