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US-Stadt findet hirnzersetzende Amöben im Trinkwasser

Von t-online, jmt

Aktualisiert am 28.09.2020Lesedauer: 1 Min.
Die Amöbenart Naegleria fowleri in einer Illustration: Über die Nase gelangt sie ins Gehirn, wo sie das Gewebe zersetzt.
Die Amöbenart Naegleria fowleri in einer Illustration: Über die Nase gelangt sie ins Gehirn, wo sie das Gewebe zersetzt. (Quelle: Kateryna Kon/Science Photo Library/imago-images-bilder)
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Eine Stadt im US-Bundesstaat Texas ist im Alarmzustand. Grund sind hochgefährliche Amöben in der Trinkwasserversorgung. Ein Junge kam bereits durch den Befall zu Tode.

Eine hirnzersetzende Amöbenart hat in den USA den Tod eines Jungen verursacht. Die Stadt Lake Jackson im Bundesstaat Texas riet seinen Einwohnern zunächst, das Trinkwasser aus den Leitungen nicht zu nutzen – mittlerweile soll es nur noch abgekocht verwendet werden, bis das Wasserversorgungssystem der Stadt durchgespült und desinfiziert sei. Grund sei die Amöbe Naegleria fowleri.

"Kurzer, einmaliger Kontakt"

Der Parasit kommt vor allem in den USA und Australien vor und kann sich besonders in warmen, stehenden Gewässern vermehren. Bei Befall erzeugt er eine eitrige Hirnhautentzündung, die Primäre Amöben-Meningoenzephalitis (PAME). "Für eine Infektion reicht vermutlich ein kurzer, einmaliger Kontakt", teilt das Robert Koch-Institut auf seiner Webseite zum Erreger mit.

Laut übereinstimmender US-Medienberichte war zunächst ein Sechsjähriger durch das Trinkwasser von der Amöbe befallen worden und an den Folgen gestorben. Behörden hatten daraufhin in neun Städten der Region der Großstadt Houston vor dem Trinkwasser gewarnt und abgeraten es zu nutzen. Später wurde die Warnung für acht der Städte aufgehoben. In Lake Jackson soll das Wasser weiterhin abgekocht werden.

Zwar ist die Amöbe in den USA weit verbreitet, zu Infektionen kommt es aber extrem selten. Eine Erkrankung ist mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit binnen weniger Tage tödlich. Der Infektionsweg verläuft meist über die Nase.

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