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Coronavirus: RKI meldet mehr als 28.400 Neuinfektionen – R-Wert steigt stark

RKI-Zahlen am Samstag  

Erneut viele Corona-Neuinfektionen – R-Wert steigt stark

12.12.2020, 14:52 Uhr | dpa

Coronavirus: RKI meldet mehr als 28.400 Neuinfektionen – R-Wert steigt stark. Bemalter Fußweg in Dortmund: Insgesamt zählt das Robert Koch-Institut seit Beginn der Pandemie 1.300.516 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. (Quelle: imago images/Friedrich Stark)

Bemalter Fußweg in Dortmund: Insgesamt zählt das Robert Koch-Institut seit Beginn der Pandemie 1.300.516 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. (Quelle: Friedrich Stark/imago images)

Kein neuer Rekord, aber mit mehr als 28.400 wieder sehr viele Neuinfektionen. Die gemeldeten Corona-Zahlen des RKI bleiben auch am Samstag hoch.

Binnen eines Tages haben die Gesundheitsämter in Deutschland dem Robert Koch-Institut (RKI) 28.438 neue Corona-Infektionen übermittelt. Das geht aus Zahlen vom Samstagmorgen hervor. Der Höchststand war am Freitag mit 29.875 gemeldeten Fällen erreicht worden. Am vergangenen Samstag hatte die Zahl bei 23.318 gelegen. Die Gesundheitsämter meldeten binnen eines Tages zudem 496 neue Todesfälle.

Der bisherige Höchstwert von 598 Toten war ebenfalls am Freitag erreicht worden. In der Tendenz war die Zahl der täglichen Todesfälle zuletzt nach oben gegangen, was nach dem steilen Anstieg bei den Neuinfektionen erwartet wurde. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 21.466. 

R-Wert steigt stark

Insgesamt zählt das Robert Koch-Institut seit Beginn der Pandemie 1.300.516 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland (Stand: 12.12., 0 Uhr). Nach Schätzungen sind rund 957.500 Menschen inzwischen genesen.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Freitag bei 1,11 (Vortag: 1,03). Das heißt, dass 100 Infizierte rechnerisch 111 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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