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Baden-Württemberg: Wandergruppe verursacht Corona-Ausbruch – "Hart bestraft!"


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Wandergruppe verursacht massiven Corona-Ausbruch

Von dpa, aj

Aktualisiert am 04.02.2021Lesedauer: 2 Min.
Eine Wandergruppe (Symbolbild): Einen massiver Verstoß gegen die Corona-Schutzverordnung sorgt derzeit für Empörung.
Eine Wandergruppe (Symbolbild): Einen massiver Verstoß gegen die Corona-Schutzverordnung sorgt derzeit für Empörung. (Quelle: Uwe Zucchi/dpa)
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Erst wanderten 14 Ausflügler gemeinsam durchs Donautal. Dann saßen sie Berichten zufolge gesellig in einer Hütte beisammen. Politiker fordern: Dieser mehrfache Corona-Regelbruch muss hart geahndet werden.

Ein Wanderausflug einer 14-köpfigen Gruppe samt geselligem Beisammensein in einer Hütte hat in Baden-Württemberg einen sprunghaften Anstieg von Corona-Infektionen ausgelöst – und für Entsetzen bei Politikern gesorgt. Der Bürgermeister der Stadt Mühlheim an der Donau, Jörg Kaltenbach (CDU), sagte laut "Bild"-Zeitung: "Die Wanderer stammen aus zehn Haushalten. Niemand aus der Gruppe hat sich an die Corona-Regeln gehalten, wie wir jetzt erfahren haben. Dabei haben sich Beteiligte gegenseitig angesteckt und später andere infiziert. Das muss hart bestraft werden!" Mehrere Medien berichteten über den Vorfall.

Positiv getestete Teilnehmer sollen ihre Quarantäne gebrochen und dann auf der Arbeit weitere Menschen angesteckt haben. In Mühlheim lag die Sieben-Tage-Inzidenz am Ende vergangener Woche bei fast 1.000, seither sank der Wert auf rund 500. Im Landkreis Tuttlingen – dort befindet sich Mühlheim an der Donau – lag die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche am Mittwoch bei 100,9.

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Massiver Verstoß gegen Corona-Regeln

Die Gruppe war am 16. Januar durch das verschneite Donautal gewandert. Stefan Bär, Landrat des Landkreises Tuttlingen, sagte in einer am Freitag veröffentlichten Video-Botschaft auf Facebook: "Aus dieser Wanderung sind – Stand heute – bereits 25 positive Fälle hervorgegangen." Es sei einer der massivsten Verstöße gegen die Corona-Verordnung bisher. Das Verhalten sei rücksichtslos gewesen "und grenzt an Selbstherrlichkeit".

"Wir wissen auch, dass Personen aus dieser Gruppe, die positiv getestet waren und in Quarantäne, in ihre Betriebe gegangen sind und dort weitere Personen angesteckt haben", so der Landrat. Die Polizei ermittle, die Staatsanwaltschaft sei eingeschaltet. "Es geht nicht mehr nur um Bußgeld, sondern um Straftatbestände, die zu prüfen sind", sagte Bär.

Forderungen nach scharfen Konsequenzen

In einer am Montag im Internet veröffentlichten Erklärung des Mühlheimer Gemeinde- und Ortschaftsrats zu dem Corona-Regelverstoß heißt es, es seien offenkundig auch bewusst falsche und unvollständige Angaben bei der Kontaktnachverfolgung gemacht worden. Die Wanderung sei ein "massiver und vollkommen inakzeptabler Verstoß gegen die Corona-Verordnung". Der Vorfall habe dem Ansehen der Stadt und des Landkreises stark geschadet.

Bürgermeister Kaltenbach sagte dem SWR mit Blick auf die Konsequenzen für die Corona-Regelbrecher: Es gebe eine klare Erwartungshaltung, "dass man sich hier im allerobersten Rahmen bewegt, dass es weh tun muss und eine abschreckende Wirkung hat".

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
  • Schwäbische.de: Kreis droht neue Infektionswelle – wegen Wanderung von 14 Menschen durchs Donautal (kostenpflichtig)
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