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Tirol: Deutscher fährt in Menschenmenge – mehrere Schwerverletzte

Schwerer Unfall in Tirol  

Deutscher fährt in Menschenmenge – mehrere Schwerverletzte

25.09.2021, 19:36 Uhr | dpa

Tirol: Deutscher fährt in Menschenmenge – mehrere Schwerverletzte . Eine Alpenstraße nahe des Tiroler Zillertals (Symbolbild): Bei einem Unfall mit einem Almbetrieb sind am Samstag sechs Menschen verletzt worden. (Quelle: imago images/Westend61)

Eine Alpenstraße nahe des Tiroler Zillertals (Symbolbild): Bei einem Unfall mit einem Almbetrieb sind am Samstag sechs Menschen verletzt worden. (Quelle: Westend61/imago images)

Tragischer Unfall in Österreich: Bei einem traditionellen Almabtrieb in Tirol hat ein deutscher Urlauber die Kontrolle über sein Auto verloren und ist in eine Menschengruppe gefahren. Dabei wurden mehrere Menschen teils schwer verletzt. 

Bei einem Almabtrieb im Zillertal in Tirol hat ein Deutscher am Samstag mit seinem Auto einen schweren Unfall verursacht. Nach Angaben eines Polizeisprechers wurden sechs Menschen verletzt, vier davon schwer. Der 78-Jährige aus Rheinland-Pfalz sei mit seinem Wagen bei Hippach dem talwärts ziehenden Almabtrieb mit rund 20 Kühen gefolgt, als offenbar plötzlich die Bremsen versagten. Der Wagen prallte demnach zuerst gegen ein Begleitfahrzeug, dann auf einen Pritschenwagen und kam schließlich an einer Begrenzungsmauer zum Stehen.

Mehrere Schwerverletzte 

Eine 17-Jährige wurde schwer verletzt. Sie soll von Kühen niedergestoßen worden sein. Der aus dem Rhein-Pfalz-Kreis stammende Unfallverursacher, seine 82 Jahre alte deutsche Beifahrerin sowie ein 39 Jahre alter vom Auto erfasster Treiber wurden laut Polizei ebenfalls schwer verletzt. Sie kamen –zum Teil mit Rettungshubschraubern transportiert – in Krankenhäuser.

Zwei weitere Treiber erlitten leichte Verletzungen und konnten den Angaben zufolge die Kühe an ihr Ziel bringen. Danach hätten sich die beiden Österreicher in ärztliche Behandlung begeben. Tiere kamen bei dem Unfall nach ersten Erkenntnissen nicht zu Schaden.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa 

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