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WHO schlägt Christian Drosten für neues Pandemie-Gremium vor

Aus Hunderten Bewerbern ausgewählt  

WHO schlägt Drosten für neues Pandemie-Gremium vor

14.10.2021, 02:01 Uhr | AFP

WHO schlägt Christian Drosten für neues Pandemie-Gremium vor. Christian Drosten: Der Virologe soll in einem neuen Beirat der WHO sitzen. (Quelle: Archivbild/imago images)

Christian Drosten: Der Virologe soll in einem neuen Beirat der WHO sitzen. (Quelle: Archivbild/imago images)

Die WHO hat den deutschen Virologen Christian Drosten für ein neues Gremium vorgeschlagen. Das 26-köpfige Expertenteam soll neu auftretende Krankheitserreger mit Pandemiepotenzial erforschen. 

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat ein Team von Wissenschaftlern für ein neues Pandemie-Gremium vorgeschlagen, darunter den deutschen Virologen Christian Drosten. Die 26-köpfige Expertengruppe soll einen globalen Rahmen für die Erforschung neu auftretender Krankheitserreger mit epidemischem und pandemischem Potenzial schaffen, wie die WHO am Mittwoch bekanntgab. Zudem sollen die Wissenschaftler die ins Stocken geratene Untersuchung zum Ursprung des Coronavirus vorantreiben.

Neben dem Coronavirus sind in den vergangenen Jahren immer mehr hochgefährliche Krankheitserreger aufgetaucht, unter anderem das Mers-Virus und verschiedene Vogelgrippeviren. Deshalb hatte die WHO bereits Anfang des Jahres angekündigt, eine wissenschaftliche Beratergruppe für die Entstehung neuartiger Krankheitserreger (SAGO) zu schaffen.

Aus 700 Bewerbungen ausgewählt

"Das Auftauchen neuer Viren mit Pandemie- oder Epidemiepotenzial ist eine Tatsache der Natur. Sars-CoV-2 ist zwar das jüngste Virus dieser Art, aber es wird nicht das letzte sein", sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus am Mittwoch. Zu verstehen, woher neue Krankheitserreger kommen, sei unerlässlich zur Verhinderung neuer Ausbrüche und erfordere "ein breites Spektrum an Fachwissen".

Die 26 vorgeschlagenen Mitglieder wurden aus 700 Bewerbungen ausgewählt. Neben Drosten sind auch Wissenschaftler dabei, die an der WHO-Mission zur Erforschung des Corona-Ursprungs in China dabei waren.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur afp

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