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RKI: Inzidenz leicht gesunken – Wert liegt jetzt bei 153,7

Von dpa
Aktualisiert am 02.11.2021Lesedauer: 2 Min.
Laboruntersuchungen in Hannover (Symbolbild): Die Corona-Inzidenz in Deutschland ist erstmals seit Wochen wieder leicht gefallen.
Laboruntersuchungen in Hannover (Symbolbild): Die Corona-Inzidenz in Deutschland ist erstmals seit Wochen wieder leicht gefallen. (Quelle: imago images)
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Auch weiterhin gibt es keine Entwarnung bei der Corona-Lage. Das Robert Koch-Institut meldete zwar am Dienstag eine leicht gesunkene Inzidenz, doch die Zahl der Infektionen bleibt hoch.

Der seit gut zweieinhalb Wochen anhaltende Anstieg der 7-Tage-Inzidenz in Deutschland hat sich am Dienstag nicht fortgesetzt. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Dienstagmorgen mit 153,7 an. Am Vortag hatte der Wert bei 154,8 gelegen (Vorwoche: 113,0). Ursache könnte sein, dass wegen des Feiertags weniger Infektionen an das RKI gemeldet wurden.


Booster-Impfung: Für wen sie besonders wichtig ist

Senior: Über 80-Jährige sollten sich den dritten Piks abholen, weil bei ihnen die Immunantwort nach der Impfung oft nicht so stark ausfällt. Zudem zählen sie generell zu den Risikogruppen für einen schweren Verlauf von Covid-19. (Symbolbild)
Tabletteneinnahme: Bestimmte Medikamente wie Immunsuppressiva führen zu einer Immunschwäche. Diese wiederum kann die Wirkung der Corona-Impfung beeinträchtigen. Allen Personen mit Immunschwäche wird deshalb eine Booster-Impfung empfohlen. (Symbolbild)
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Allerheiligen ist in Bayern, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Saarland ein gesetzlicher Feiertag am 1. November. Vom RKI hieß es am Morgen lediglich, einzelne Werte würden nicht kommentiert. In den Tagen davor war die Inzidenz stets merklich gestiegen – das aber mit etwa gleichbleibender, nicht zunehmender Dynamik.

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 10.813 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von fünf Uhr wiedergeben. Vor einer Woche hatte der Wert bei 10.473 Ansteckungen gelegen.

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Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 81 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 128 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 4.618.021 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen – den für eine mögliche Verschärfung der Corona-Beschränkungen wichtigsten Parameter – gab das RKI am Montag mit 3,46 an (Freitag: 3,50). Am Samstag und Sonntag wird der Wert nicht veröffentlicht. Bei dem Indikator muss berücksichtigt werden, dass Krankenhausaufnahmen teils mit Verzug gemeldet werden. Ein bundesweiter Schwellenwert, ab wann die Lage kritisch zu sehen ist, ist für die Hospitalisierungs-Inzidenz unter anderem wegen großer regionaler Unterschiede nicht vorgesehen. Der bisherige Höchstwert lag um die Weihnachtszeit bei rund 15,5.

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Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 4.300.600 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 95.833.

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