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Skandal-Pflegeheim arbeitet unter anderem Namen weiter

Von t-online, anb

Aktualisiert am 22.11.2021Lesedauer: 2 Min.
Medizinisches Personal im US-Bundesstaat New Jersey macht Coronatests (Symbolbild).
Medizinisches Personal im US-Bundesstaat New Jersey macht Coronatests (Symbolbild). (Quelle: /imago-images-bilder)
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Eine kleine Stadt im US-Bundesstaat New Jersey rückt einmal mehr in den Corona-Blickpunkt. Im Frühjahr 2020 sorgte ein Skandal in einem Pflegeheim für Aufsehen – dieselbe Einrichtung steht nun erneut im Fokus.

Im April 2020 schockte eine Nachricht die USA: In einem Pflegeheim in der Kleinstadt Sussex County im US-Bundesstaat New Jersey wurden nach einem anonymen Tipp 17 Leichen in einem Schuppen gefunden, der zwar als Leichenhalle genutzt wird, aber eigentlich nur für vier Menschen ausgelegt ist. Alle gestorben am Coronavirus. Insgesamt starben 83 der damals 539 Bewohner des Heims in den ersten vier Monaten der Pandemie.

Gegen den Eigentümer wurde eine Geldstrafe von umgerechnet etwa 220.000 Euro erhoben, der Generalstaatsanwalt leitete eine zusätzliche Ermittlung ein. Die Lage damals: verheerend. Das zeigen Unterlagen, die der US-TV-Sender "NBC News" einsehen konnte: Schutzausrüstung fehlte, es gab zu wenige Masken und Handschuhe.

Pflegeheim macht einfach weiter

Knapp 19 Monate steht das Pflegheim "Andover Subacute" nun erneut im Fokus. Denn die Eigentümer sind noch immer im Geschäft – mit neuem Namen, neuen Schildern an der Eingangstür und sie werden weiter durch die vom Steuerzahler finanzierten Programme "Medicare" und "Medicaid" unterstützt. Das berichtet "NBC News".

Und das alles, obwohl einer der Eigentümer, Louis Schwartz, schon wegen finanziellem Missmanagement eines anderen Programms, "Skyline Healthcare", aufgefallen ist. Für Aufregung sorgen zudem 25 neue Corona-Fälle in der Einrichtung.

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"Andere Namen, gleiche Praktiken"

David Grabowski, Professor für Gesundheitspolitik an der Harvard Medical School, äußerte sich zu dem Vorfall klar: "Die Personen, die Skyline leiteten, sollten nie wieder ein Pflegeheim leiten – und doch sind wir hier. Andere Namen, gleiche Praktiken. Wir müssen dafür sorgen, dass es keine Hintertüren dieser Art gibt, dass Pflegeheime sich einfach einen neuen Namen geben und so weiterarbeiten können."

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Familienmitglieder, der im letzten Jahr Verstorbenen, sind frustriert über das Vorgehen und wollen nun klagen, unter anderem wegen des verheerenden Umgangs der Einrichtung mit der Corona-Pandemie.

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