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Vor Corona-Wellen mehr Anrufe bei der Telefonseelsorge

Von dpa
Aktualisiert am 23.12.2021Lesedauer: 2 Min.
Einsamkeit, Unsicherheit und Sorgen in der Pandemie machen sich auch bei der Telefonseelsorge bemerkbar.
Einsamkeit, Unsicherheit und Sorgen in der Pandemie machen sich auch bei der Telefonseelsorge bemerkbar. (Quelle: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa./dpa)
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Bochum (dpa) - Einsamkeit, Unsicherheit und Sorgen in der Pandemie haben sich bei der Telefonseelsorge niedergeschlagen.

"Wir haben festgestellt, dass der Bedarf an Gespr├Ąchen immer kurz vor einer Corona-Welle zunimmt und sp├Ąter wieder etwas abflaut. In ruhigen Zeiten sind es 2500, 2800 Anrufe am Tag, dann steigert es sich auf bis zu 3500 Anrufe pro Tag", sagt Ludger Storch, der sich mit Statistiken der Telefonseelsorge besch├Ąftigt und die Telefonseelsorge Bochum leitet. 2020 wurden nach seinen Angaben 44 600 Mails beantwortet und 33.500 Chats durchgef├╝hrt, f├╝r das zu Ende gehende Jahr rechnet er mit etwa ebenso vielen.

Seit Mitte November gehe es - angesichts der steigenden Inzidenzzahlen und der Unstimmigkeiten zwischen Geimpften und Ungeimpften - wieder vermehrt um die Pandemie. In den ost- und s├╝ddeutschen Bundesl├Ąndern drehe sich nun mehr als jedes f├╝nfte Gespr├Ąch darum, im Bundesschnitt etwa jedes neunte.

Viele f├╝hlen sich einsam

Im Vergleich zu vor der Pandemie thematisierten das ganze Jahr ├╝ber deutlich mehr Menschen Einsamkeit und Isolation - etwa weil aufgrund der Pandemie Menschen nicht mehr zu Besuch kommen und die Anrufenden ihre Beziehungen nicht so pflegen k├Ânnen wie gewohnt. Mehr als 23 Prozent f├╝hlten sich einsam, 2018 waren es noch 16 Prozent.

Es sei auch auff├Ąllig, dass mehr Anrufer ihre ├ängste benennen (14 Prozent, vor der Pandemie: 12 Prozent), sagt Storch. "Besonders in der ersten Corona-Welle haben sich viele Menschen mit diffusen Sorgen und ├ängsten gemeldet. Immer dann, wenn unklar ist, wie es weitergeht, etwa mit der Delta-Variante, kommen mehr Fragen von Menschen, die vorsichtig sind, Vorerkrankungen haben." Manche Menschen h├Ątten die Telefonseelsorge in der Pandemie das erste Mal angerufen und nutzten sie nun bei Bedarf.

Viele Eltern, Kinder und Jugendliche melden sich auch bei der "Nummer gegen Kummer". 2020 gab es insgesamt 128 500 Beratungen, die Zahlen f├╝r das laufende Jahr sind noch nicht bekannt. Noch mehr junge Leute suchten aber per Chat Rat und mehr Erwachsene kontaktierten das "Elterntelefon", hei├čt es vom Verein. Beide Angebote sollen deshalb auch 2022 l├Ąnger erreichbar sein.

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