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Trucker-Protest eskaliert – Brücke in die USA blockiert

Von afp, dpa, wan

Aktualisiert am 09.02.2022Lesedauer: 2 Min.
Kein Durchkommen in die USA: Truckerfahrer in Kanada protestieren mit einer Blockade gegen die Impfpflicht für ihre Berufsgruppe. (Quelle: Reuters)
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Bei Protesten gegen die Impfregeln in Kanada haben Lastwagenfahrer jetzt eine wichtige Brücke in die USA lahmgelegt. Premierminister Trudeau übt scharfe Kritik an der Aktion.

Protestierende Trucker haben zwischen dem amerikanischen Detroit und der kanadischen Stadt Windsor in der Provinz Ontario eine Brücke blockiert. Sie ist eine stark frequentierte Verbindung zwischen den Ländern. Am Dienstag konnte zwar der Verkehr auf der Ambassador Bridge in die USA wieder aufgenommen werden. Allerdings gibt es noch immer Verzögerungen und für US-Laster gibt es derzeit keine Möglichkeit, nach Kanada zu fahren. Auch im Bundesstaat Alberta haben protestierende Lastwagenfahrer einen Grenzübergang blockiert.

Die Ambassador-Brücke ist eine wichtige Handelsverbindung, täglich fahren hier bis zu 8.000 Laster, etwa 27 Prozent des Handelsvolumens zwischen den USA und seinem nördlichen Nachbarn werden darüber abgewickelt.

Ausnahmezustand in Hauptstadt Ottawa

Die Blockade ist ein weiterer Höhepunkt im Streit zwischen der kanadischen Regierung und einem "Freedom Convoy". Dieser hat bereits die kanadische Hauptstadt gelähmt, die Aktivisten fordern nach Angaben der britischen Tageszeitung "The Guardian" Gespräche mit der Regierung. Allerdings lehnen sie in Treffen mit Premierminister Justin Trudeau ab.

Der Regierungschef hatte sich am Dienstag mit deutlichen Worten gemeldet: "Kanadier haben ein Recht zu protestieren, mit ihrer Regierung nicht einer Meinung zu sein und ihrer Meinung Ausdruck zu verleihen", schrieb Trudeau am Dienstag per Kurznachrichtendienst Twitter. "Wir werden dieses Recht immer verteidigen. Aber um deutlich zu sein: Sie haben nicht das Recht, unsere Wirtschaft zu blockieren, oder unsere Demokratie oder das tägliche Leben unserer Mitbürger. Es muss aufhören."

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Wegen des anhaltenden Protests von Lkw-Fahrern gegen die Corona-Maßnahmen hatte der Bürgermeister der kanadischen Hauptstadt Ottawa den Notstand ausgerufen. Die Situation sei "völlig außer Kontrolle", sagte Bürgermeister Jim Watson am Sonntag (Ortszeit). Die Lkw-Fahrer mit ihren riesigen Trucks und selbst gebauten Hütten und Zelten sowie deren Unterstützer blockieren seit Tagen die Straßen Ottawas und legen das öffentliche Leben lahm.

Provinz hebt Corona-Maßnahmen auf

Inmitten anhaltender Proteste hat die kanadische Provinz Saskatchewan die Aufhebung sämtlicher Corona-Maßnahmen angekündigt. Die meisten Beschränkungen, wie die Pflicht zur Vorlage eines Impfnachweises für den Restaurantbesuch, sollen bereits zum Beginn der kommenden Woche fallen, wie die Regierung der Provinz am Dienstag mitteilte. Die Maskenpflicht in Innenräumen und die Quarantänepflicht für positiv Getestete soll Ende des Monats auslaufen.

"Diese Regeln sind überholt", sagte Saskatchewans Premierminister Scott Moe. Mehr als 80 Prozent der Einwohner der Provinz seien bereits doppelt gegen das Virus geimpft, rund die Hälfte hätten eine Auffrischungsimpfung erhalten. Daher sei es nun an der Zeit, das Coronavirus als Endemie zu behandeln.

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Von Annika Leister, Nicole Sagener
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