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Infektionszahlen steigen – RKI rät zu Schutzmaßnahmen

Von dpa
Aktualisiert am 01.07.2022Lesedauer: 3 Min.
Ein Mitarbeiter einer Apotheke in der Innenstadt hält ein Teststäbchen für einen Corona-Schnelltest durch die Öffnung einer Scheibe.
Ein Mitarbeiter einer Apotheke in der Innenstadt hält ein Teststäbchen für einen Corona-Schnelltest durch die Öffnung einer Scheibe. (Quelle: Peter Kneffel/dpa-bilder)
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Das RKI meldet höhere Inzidenzen und mehr Intensivpatienten. Durch die Zunahme der Infektionen steigt auch die Zahl der Sterbefälle.

Steigende Inzidenzwerte, mehr Ausbrüche in Alten- und Pflegeheimen, wieder mehr Patienten mit Covid-19 auf Intensivstationen – zuletzt zeigt sich das Infektionsgeschehen dem Robert Koch-Institut (RKI) zufolge mit dynamisch steigender Tendenz. Bei der bundesweiten Sieben-Tage-Inzidenz gab es in der vergangenen Woche einen Anstieg um 38 Prozent im Vergleich zur Vorwoche, wie aus dem Wochenbericht des RKI vom Donnerstagabend hervorgeht. Demnach betraf dieser Anstieg alle Altersgruppen, insbesondere ältere Menschen, Kinder und Jugendliche.

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Auch bei der Zahl der Ausbrüche in Alten- und Pflegeheimen und der Zahl auf Intensivstationen behandelter Menschen mit Covid-19 gab es dem Bericht nach in der vergangenen Woche erneut ein deutliches Plus. Die Zahl der Patienten auf einer Intensivstation lag laut Divi-Intensivregister am Donnerstag bei 934 – im Vergleich zu gut 600 Patienten zu Monatsbeginn.

Inzidenz aktuell bei 668,6

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz am Freitagmorgen mit 682,7 angegeben. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 5 Uhr wiedergeben. Am Vortag hatte der Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche bei 668,6 gelegen (Vorwoche: 618,2; Vormonat: 207,0).

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Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI zuletzt 113.099 Corona-Neuinfektionen (Vorwoche: 108.190) und 84 Todesfälle (Vorwoche: 90) innerhalb eines Tages. Die Tagesmeldungen sind starken Schwankungen durch fehlende Meldungen und Nachmeldungen unterworfen.

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Subvariante liegt bei fast 66 Prozent Anteil

Zudem hat die seit einiger Zeit in Deutschland dominierende Omikron-Subvariante BA.5 laut Wochenbericht zuletzt noch einmal zugelegt. Ihr Anteil habe nach jüngsten Erkenntnissen – einer Stichprobe von vorletzter Woche – knapp 66 Prozent betragen. In der Woche davor hatte der Anteil von BA.5 bei etwa 52 Prozent gelegen. Wie die RKI-Experten schreiben, setzte sich zuletzt auch der Anstieg der Variante BA.4 fort, allerdings weniger stark als in den vorigen Wochen – er lag demnach den jüngsten Erkenntnissen nach bei etwa 7 Prozent. In Deutschland wird nur bei einem kleinen Teil positiver Proben das Erbgut komplett untersucht.

"Somit folgen die Anteile der Omikron-Sublinien in Deutschland dem Trend in vielen anderen Ländern", heißt es. Die sogenannten Spike-Proteine von BA.4 und BA.5 wiesen nach aktuellem Kenntnisstand Eigenschaften auf, "die mit erhöhter Übertragbarkeit und/oder Immunflucht in Zusammenhang gebracht werden". Die bisher vorliegenden epidemiologischen Daten ließen aber nicht darauf schließen, dass Infektionen mit BA.4 oder BA.5 schwerere Krankheitsverläufe oder anteilig mehr Todesfälle verursachten als zuvor BA.1 und BA.2, stellen die Experten im Bericht heraus.

"Impfung schützt vor schweren Verläufen"

Dennoch: Allein durch die starke Zunahme der Infektionsfälle sei aktuell auch eine höhere Zahl schwerer Verläufe zu sehen – die sich in der steigenden Anzahl an Hospitalisierungen ausdrücke. "Ein Anstieg der Sterbefallzahl deutet sich mit Hinblick auf zu erwartende Nachmeldungen an", mahnt das RKI. In diesem Kontext betonten die Experten via Twitter auch, dass insbesondere für Menschen mit Auffrischimpfung "weiterhin von einem sehr guten Impfschutz gegenüber einer schweren Erkrankung ausgegangen werden" könne.

Angesichts der Entwicklung und der weiter als "hoch" eingeschätzten Gefährdung der Gesundheit der Bevölkerung durch Covid-19 ruft das RKI weiterhin dazu auf, die Empfehlungen zum Vermeiden von Ansteckungen einzuhalten: Abstand halten, Hygieneregeln beachten, Maske tragen, Lüften und Corona-Warn-App nutzen. Das Institut empfiehlt zudem "dringend", bei neu auftretenden Symptomen wie etwa Schnupfen, Halsschmerzen oder Husten Kontakte zu meiden und bei Bedarf den Hausarzt zu kontaktieren – unabhängig vom Impfstatus und auch bei einem negativen Schnelltestergebnis.

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