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Erdbeben in Indonesien: Mindestens 14 Tote auf Lombok


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Mindestens 14 Tote bei Erdbeben auf Lombok

Von dpa
Aktualisiert am 30.07.2018Lesedauer: 2 Min.
Vor einem Krankenhaus auf Lombok: Ein Erdbeben der Stärke 6,4 hat die indonesische Insel erschüttert.
Vor einem Krankenhaus auf Lombok: Ein Erdbeben der Stärke 6,4 hat die indonesische Insel erschüttert. (Quelle: Jon-Paul Kennedy/dpa-bilder)
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Ein Erdbeben auf der indonesischen Insel Lombok hat mindestens 14 Menschen das Leben gekostet. Über 160 Personen wurden verletzt. Behörden sprechen von einem sehr starken Beben.

Auf der indonesischen Urlauberinsel Lombok sind bei einem Erdbeben am Sonntag mindestens 14 Menschen ums Leben gekommen. Das Beben der Stärke 6,4 erschütterte die Nachbarinsel von Bali kurz vor 07.00 Uhr morgens. Viele Menschen wurden im Schlaf überrascht. Die Erschütterungen waren auch auf Bali zu spüren, das in etwa 40 Kilometern Entfernung liegt. Dort rannten Urlauber in Panik aus ihren Hotels. Größere Schäden gab es dort aber wohl nicht.


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Unter den Toten auf Lombok ist nach Angaben der Behörden auch mindestens eine Touristin – eine 30 Jahre alte Frau aus Malaysia, die auf einer Wanderung war. Bei den meisten Todesopfer handelt es sich jedoch um Einheimische, die in den Trümmern ihrer Häuser starben. Mindestens 162 Menschen wurden verletzt. Befürchtet wird, dass die Opferzahlen noch steigen, weil manche Gebiete jetzt verhältnismäßig schwer erreichbar sind. Gouverneur Zainul Majdi sagte: "Es war ein sehr starkes Beben."

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Mehr als 1.000 Häuser beschädigt

Hinweise auf Deutsche unter den Opfern gab es zunächst keine. Aus dem Auswärtigen Amt in Berlin hieß es, die Botschaft Jakarta sei eingeschaltet und bemühe sich zusammen mit den Behörden vor Ort "mit Hochdruck um Aufklärung".

Insgesamt wurden mehr als 1.000 Häuser beschädigt – viele davon auch komplett zerstört. "Unser Hauptaugenmerk ist jetzt, den Opfern zu helfen und Leben zu retten", sagte der Sprecher der nationalen Katastrophenschutzbehörde, Sutupo Nugroho. Das Zentrum des Bebens lag nach Angaben des nationalen Geophysikalischen Instituts etwa 50 Kilometer entfernt von der Inselhauptstadt Mataram, in einer Tiefe von 24 Kilometern. Anschließend gab es noch mehr als hundert kleinere Nachbeben.

Lombok ist die kleinere Nachbarinsel von Bali. Lange Zeit galt sie als Geheimtipp für Leute, denen Bali zu touristisch geworden war. Inzwischen sind aber auch dort viele Urlauber unterwegs. Indonesien liegt auf dem Pazifischen Feuerring, der geologisch aktivsten Zone der Erde. Immer wieder kommt es vor, dass dort die Erde bebt und Vulkane ausbrechen.

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Verwendete Quellen
  • dpa
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