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USA: Erster Hurrikan "Hanna" steuert auf Texas zu – Warnung vor Sturmflut

Warnung vor Sturmflut  

Hurrikan "Hanna" steuert auf Texas zu

27.07.2020, 08:52 Uhr | dpa

USA: Erster Hurrikan "Hanna" steuert auf Texas zu – Warnung vor Sturmflut. Satellitenbild der US-Klimabehörde NOAA: Hurrikan "Hanna" steuert auf Texas zu. (Quelle: dpa/Uncredited)

Satellitenbild der US-Klimabehörde NOAA: Hurrikan "Hanna" steuert auf Texas zu. (Quelle: Uncredited/dpa)

Ein Hurrikan rollt auf die US-Küste zu. "Hanna" werde mit bis zu 120 Stundenkilometern auf Texas treffen, warnt die nationale Klimabehörde. Der Sturm könnte erst der Beginn einer überaus aktiven Saison sein.

Der erste Hurrikan der diesjährigen Saison über dem Atlantik steuert auf Texas zu. Tropensturm "Hanna" wurde am Samstagmorgen (Ortszeit) zum Hurrikan der niedrigsten Stufe eins hochgestuft, wie das Nationale Hurrikan-Zentrum der US-Klimabehörde NOAA mitteilte. Ein Auftreffen des Sturms mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 120 Kilometern pro Stunde auf Land erwartete die Behörde am Nachmittag oder Abend. Für den Küstenabschnitt von Port Mansfield bis Sargent in Texas wurde eine Warnung vor Sturmfluten erlassen.

Im Pazifik ist unterdessen Hurrikan "Douglas" mit Windgeschwindigkeiten von rund 175 Stundenkilometern in Richtung Hawaii unterwegs. Das Hurrikan-Zentrum erwartete allerdings, dass sich der Hurrikan der Stufe zwei abschwächt. Der Vorhersage zufolge soll er in der Nacht zu Sonntag in der Nähe der größten Inseln Hawaiis sein – dann als Sturm knapp unterhalb der Hurrikan-Schwelle.

US-Klimabehörde erwartet aktive Hurrikan-Saison

Über dem Atlantik erwartete NOAA in diesem Jahr nach einer Vorhersage vom Mai eine überdurchschnittlich aktive Hurrikan-Saison. Von Juni bis Ende November sei mit bis zu zehn Hurrikanen zu rechnen, davon könnten bis zu sechs sehr starke Wirbelstürme werden, hatte die Behörde erklärt. Im Durchschnitt gibt es pro Jahr über dem Atlantik sechs Hurrikane, drei davon entwickeln sich zu Stürmen großer Stärke.

Angesichts verfügbarer Klimadaten und der höheren Wassertemperatur im Atlantik und der Karibik liege die Wahrscheinlichkeit einer normalen Saison nur bei 30 Prozent, die einer unterdurchschnittlichen sogar nur bei zehn Prozent, hieß es damals weiter.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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