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Schweres Erdbeben in Alaska: Stärke: 8,2

Tsunami-Warnung aufgehoben  

Schweres Erdbeben vor der Küste Alaskas registriert

29.07.2021, 13:10 Uhr | dpa

Videos zeigen Flucht nach schwerem Erdbeben in Alaska

Nach einem Erdbeben der Stärke 8,2 flohen tausende Menschen auf der Alaska-Halbinsel in höhergelegene Regionen. Einige filmten die Momente der Angst – und teilten ihre Videos im Netz. Inzwischen haben die Behörden Entwarnung gegeben.

Auf der Flucht: Nachdem ein schweres Erdbeben Alaska erschütterte, wurden die Einwohner der betroffenen Gebiete vor einem Tsunami gewarnt. (Quelle: t-online)


In mehreren Regionen rund um die Halbinsel Alaska wird vor einem Tsunami gewarnt. Zuvor hatte den US-Bundesstaat ein schweres Erdbeben erschüttert. Nun gibt es Entwarnung.

Ein starkes Erdbeben hat sich vor der Südküste des US-Bundesstaates Alaska ereignet. Die zuständige US-Behörde USGS gab die Stärke mit 8,2 an. Es sei am späten Mittwochabend (Ortszeit) 104 Kilometer südöstlich auf dem auf einer Halbinsel gelegenen Ort Perryville in einer Tiefe von 32 Kilometern aufgetreten.

Der Nationale Wetterdienst der USA (NOAA) gab eine Tsunami-Warnung aus, diese wurde nach rund drei Stunden aber wieder aufgehoben. Er sprach zunächst von einer Stärke des Erdbebens von 8,1, korrigierte dann ebenfalls auf 8,2, ortete das Beben aber knapp 121 Kilometer südöstlich des ebenfalls auf der Halbinsel gelegenen Ortes Chignik.

Hinweise auf Verletzte oder nennenswerte Schäden gab es nicht. Alaska ist eine sehr dünn besiedelte Region der Vereinigten Staaten. Sie wird immer wieder von Erdstößen getroffen. Die Erdbebenwarte des Bundesstaates misst durchschnittlich alle 15 Minuten eine Erschütterung. Die meisten davon spüren die Einwohner nicht.

Ende November 2018 hatten ein Erdbeben der Stärke 7,0 sowie mehr als 200 Nachbeben allerdings erhebliche Sachschäden im Süden Alaskas hinterlassen. Tote gab es nicht. Ein besonders verheerendes Beben ereignete sich im Jahr 1964, als ein Wert von 9,2 gemessen wurde. Damals kamen mehr als 120 Menschen ums Leben.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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