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Rauchsäule über Sizilien - Vulkan Ätna ist ausgebrochen

Landwirte in Aufruhr  

Rauchsäule über Sizilien – Vulkan Ätna ist ausgebrochen

23.10.2021, 14:46 Uhr | dpa

 (Quelle: Glomex)
Hier bricht der Ätna aus

Ein weiterer Vulkanausbruch in Europa: Erst La Palma, nun auch auf Italien. Mit einer massiven Aschewolke, die mehrere Kilometer in die Höhe reicht, bricht nun der Ätna aus. (Quelle: Weather Story)

Massive Aschewolke: Der Ätna auf Italien ist ausgebrochen. (Quelle: Weather Story)


Lava und Asche drängen aus dem Ätna: Der Vulkan auf der italienischen Insel Sizilien ist erneut ausgebrochen. Die Landwirte sprechen von einem Alptraum und fordern Hilfe von der Politik. 

Auf der italienischen Insel Sizilien ist der Vulkan Ätna erneut ausgebrochen. In den frühen Morgenstunden sei eine erhöhte Aktivität gemessen worden, teilte das nationale Institut für Geophysik und Vulkanologie am Samstag mit. Auf Fotos war zu sehen, wie Lava und Asche aus dem Krater auf der Süd-Ost-Seite drangen.

Die graue Rauchsäule stieg weit in den Himmel auf. Meldungen über größere Schäden gab es zunächst nicht, stellenweise wurde über herabregnende Asche berichtet.

Landwirtschaftsverband: "Alptraum" kehrt zurück

Der mehr als 3.350 Meter hohe Ätna ist in diesem Jahr bislang sehr aktiv gewesen. Seit Mitte Februar brach er regelmäßig und teils spektakulär aus. Für die Menschen in der Umgebung ist die herabregnende Asche oft ein Problem, auch der Flughafen in der Stadt Catania am Fuße des Ätna musste in der Vergangenheit schon den Betrieb zeitweise einstellen, weil die Start- und Landebahn verschmutzt war. Die Regierung Siziliens sicherte den Kommunen im September zwei Millionen Euro Hilfsgelder für die Asche-Schäden zu.

Der Landwirtschaftsverband Coldiretti sprach am Samstag davon, dass der "Alptraum" auf die sizilianischen Äcker zurückkehre. Die Asche sorge für Schäden auf den Anbauflächen. Es brauche Normen, die die Landwirte schützten. Die Reinigung der Äcker brauche Zeit, Wasser und dadurch massiven Arbeitseinsatz zu nicht tragbaren Kosten.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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