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Magdeburg: 18-Jähriger soll zwei Menschen im Streit getötet haben – Festnahme


Auseinandersetzung in Magdeburg
18-Jähriger soll Frau und Jungen getötet haben

Von dpa, lw

Aktualisiert am 03.03.2024Lesedauer: 1 Min.
Rathaus in Magdeburg (Archivbild): Die zwei Personen erlagen ihren Verletzungen.Vergrößern des BildesRathaus in Magdeburg (Archivbild): Die zwei Personen erlagen ihren Verletzungen. (Quelle: Christian Schroedter/imago-images-bilder)
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Festnahme in Sachsen-Anhalt: Bei einem Streit sind zwei Menschen gestorben – darunter ein Kind.

Bei einer Auseinandersetzung in Magdeburg (Sachsen-Anhalt) sind am frühen Sonntagmorgen zwei Menschen tödlich verletzt worden, darunter ein neunjähriger Junge. Drei weitere Personen wurden verletzt. Ein 18-jähriger Tatverdächtiger sei vorläufig festgenommen worden, teilte die Polizei am Sonntag mit. Neben dem Jungen wurde laut Polizeisprecher Stefan Brodtrück eine 42-jährige Frau tödlich verletzt.

Bei den Verletzten handelt es sich demnach um zwei Mädchen im Alter von 13 und 15 Jahren sowie einen 17-jährigen Jugendlichen. Man gehe derzeit davon aus, dass die Tat in einem familiären Zusammenhang zu sehen sei, so der Sprecher. Die drei Verletzten werden nach Angaben des Sprechers derzeit in Krankenhäusern in Magdeburg medizinisch betreut.

Verdächtiger in der Nähe des Tatortes gestellt

Ersten Ermittlungen zufolge soll der 18-Jährige am frühen Sonntagmorgen in der Oldenburger Straße auf die fünf Menschen mit einem "bislang unbekannten Gegenstand eingewirkt" haben. Der Tatverdächtige wurde von Polizisten noch in der Nähe des Tatortes gestellt. Nach Angaben des Sprechers bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für Dritte.

Warum es zu der Auseinandersetzung kam, ist bislang nicht bekannt. Auch wie die Opfer zu Tode gekommen sind, sei noch unklar. "Das Tatmittel – ob es ein Gegenstand war, ein Werkzeug oder eine Waffe – ist momentan auch noch Gegenstand der laufenden Ermittlungen", sagte ein Polizeisprecher am Sonntagmittag.

Am Sonntagvormittag war die Tatortgruppe des Landeskriminalamtes vor Ort und übernahm die Spurensicherung. Des Weiteren werde geschaut, ob der Tatverdächtige noch an diesem Sonntag vernommen werden könne, so der Sprecher.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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