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"Playboy"-Model Galina Fedorova (✝35) ist tot: Leichenfund vor Sardinien

In der Nähe von Nato-Stützpunkt  

Leiche von "Playboy"-Model nackt vor Sardinien entdeckt

11.09.2020, 08:40 Uhr | AFP

"Playboy"-Model Galina Fedorova (✝35) ist tot: Leichenfund vor Sardinien. Südküste von Sizilien: Ersten Erkenntnissen zufolge ist das Model Galina Fedorova ertrunken. (Symbolbild) (Quelle: imago images/ imagebroker)

Südküste von Sizilien: Ersten Erkenntnissen zufolge ist das Model Galina Fedorova ertrunken. (Symbolbild) (Quelle: imagebroker/imago images)

Das russische Model Galina Fedorova ist tot. Sie war offenbar mit einem Fotografen unterwegs, als sie im Meer vor Sardinien ertrank. Der Fundort ihres Körpers wirft Fragen auf.

Vor der Küste Sardiniens ist die nackte Leiche eines russischen "Playboy"-Models gefunden worden. Die italienische Justiz habe Ermittlungen eingeleitet, sagte Enrico Lussu, Staatsanwalt von Cagliari, der Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag. Die Leiche der 35-jährigen Galina Fedorova war am Samstag vor der Südküste der Insel aus dem Meer geborgen worden. Ersten Erkenntnissen zufolge sei die junge Frau ertrunken, sagte Lussu.

Ausflug mit Schlauchboot

Laut italienischen Medienberichten war Fedorova, die regelmäßig auf den Titelseiten großer Männermagazine wie "Penthouse" und "Playboy" zu sehen war, mit dem russisch-britischen Fotografen Gerenius Tawarow zu einem Schlauchboot-Ausflug aufgebrochen. Sie seien ins Meer gesprungen, um sich abzukühlen, berichtete Tawarow der Tageszeitung "L'Unione Sarda". Dabei habe sich der Anker gelöst und das Schlauchboot sei abgetrieben. Dem Fotografen gelang es nach eigenen Angaben, ans Ufer zu schwimmen, Fedorova blieb hingegen zurück. Laut dem Medienbericht wird wegen fahrlässiger Tötung ermittelt.

Die Staatsanwaltschaft beschlagnahmte Handys, einen Fotoapparat, einen Laptop und eine Drohne, die sich im Boot befanden. Auch mehrere Flaschen hochprozentigen Alkohols wurden laut Lussu gefunden. Das Schlauchboot wies demnach Spuren eines Aufpralls auf, die möglicherweise von einem Zusammenstoß mit einem Riff oder einem anderen Boot stammen.

Der Fall wirft laut der Zeitung "Corriere della Sera" auch aufgrund des Fundorts der Leiche und der russischen Herkunft des Models Fragen auf: Fedorova wurde in der Nähe eines nicht für die Öffentlichkeit zugänglichen Nato-Stützpunkts entdeckt.

Verwendete Quellen:

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