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Deutsche Touristin in Australien getötet – Hinweise nach 15 Jahren


Neue Hinweise im Fall einer getöteten deutschen Touristin

Von dpa
Aktualisiert am 10.11.2020Lesedauer: 2 Min.
Byron Bay: Im Nachbarort Lismore wurde vor 15 Jahren die Leiche einer deutschen Touristin gefunden.Vergrößern des BildesByron Bay: Im Nachbarort Lismore wurde vor 15 Jahren die Leiche einer deutschen Touristin gefunden. (Quelle: Westend61/imago-images-bilder)
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2005 wollte eine 25-jährige Fränkin ein Jahr lang Australien erkunden. Auf einem Campingplatz verschwand die junge Frau plötzlich. Jetzt sind neue Hinweise in dem Fall aufgetaucht.

15 Jahre nach der bisher ungeklärten Tötung einer deutschen Touristin in Australien haben die Ermittler im Bundesstaat New South Wales neue Hinweise erhalten. Die neuen Erkenntnisse seien nun Teil der laufenden Ermittlungen, sagte ein Sprecher der Polizei in dem Bundesstaat.

Die Behörden hatten im Oktober eine Million australische Dollar für Hinweise zum Tod der jungen Frau aus Bayern ausgesetzt. Die umgerechnet etwa 600.000 Euro sollte es für Informationen geben, mit denen die Verantwortlichen des Verbrechens verhaftet und verurteilt werden könnten.

Leiche neben Campingplatz gefunden

Einzelheiten wurden zunächst nicht bekannt. Es könnte neue DNA-Untersuchungen und eine erneute Überprüfung von Beweisen geben, hieß es. Es handele sich um eine "interessante Entwicklung", sagte der örtliche Kriminalinspektor Grant Erickson der Zeitung "Northern Star".

Die 25 Jahre alte Kindergärtnerin aus dem Landkreis Würzburg war gemeinsam mit ihrem Freund mit einem Working-Holiday-Visum in Australien unterwegs. Anfang 2005 kamen für einige Wochen zwei Bekannte aus Deutschland dazu, die vier hatten sich gemeinsam auf einem Campingplatz in Lismore im Nordosten von New South Wales einquartiert. Dort verschwand die junge Frau plötzlich. Wenige Tage später wurde ihre Leiche nahe dem Campingplatz unter Palmwedeln gefunden. Untersuchungen ergaben, dass die Frau Opfer eines Verbrechens geworden war.

Neben den neuen Hinweisen in Australien hätten die Behörden in Deutschland in der vergangenen Woche mitgeteilt, dass eine bislang als verdächtig eingestufte Person nun als Zeuge klassifiziert werde, hieß es weiter. Auch diese Entwicklung werde von den Ermittlern in Australien überwacht. Die Polizei in New South Wales sei mit ihren deutschen Kollegen in ständigem Kontakt.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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