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Mehrere Explosionen in Kasachstan – mindestens neun Menschen tot

In Munitionslager  

Mehrere Explosionen in Kasachstan – mindestens neun Menschen tot

27.08.2021, 14:10 Uhr | dpa

Tote nach heftigen Explosionen in Kasachstan

Bei mehreren Detonationen in einem Munitionslager in Kasachstan sind mindesten neun Menschen ums Leben gekommen. Rund 90 Menschen wurden bei dem Vorfall am Donnerstagabend verletzt. (Quelle: t-online/Reuters)

Video zeigt heftige Explosion: Bei dem Vorfall in einem Munitionslager in Kasachstan kamen mehrere Menschen ums Leben. (Quelle: t-online)


In Kasachstan kam es zu mindestens zehn Detonationen auf einem Militärgelände: Neun Menschen starben. Warum es zu den Explosionen kam, ist noch unklar.

Bei Explosionen in einem Munitionslager im Süden Kasachstans in Zentralasien sind mindestens neun Menschen ums Leben gekommen. Es gebe zudem vier Vermisste, teilte das Zivilschutzministerium der Ex-Sowjetrepublik am Freitag in der Hauptstadt Nur-Sultan mit. Rund 90 Menschen waren bei den Detonationen am Donnerstagabend auf einem Militärgelände in dem Gebiet Schambyl verletzt worden. Es handele sich dabei ausschließlich um Militärangehörige und Mitarbeiter des Rettungsdienstes.

In dem Munitionsdepot sollen nach Berichten kasachischer Medien mehr als 500 Tonnen Sprengstoff gelagert worden sein. Splitter seien bis zu zwei Kilometer weit geflogen. Mehr als 1.000 Menschen in der Umgebung mussten vorübergehend ihre Häuser verlassen. Videos zeigten ein größeres Feuer. Dichter Rauch stieg demnach auf. (Die Bilder sehen Sie im Video oben oder hier.)

Hunderte Rettungskräfte sind im Einsatz

Das Verteidigungsministerium zählte etwa zehn Explosionen. Hunderte Rettungskräfte, Feuerwehrleute und Soldaten waren vor Ort. Auf Fotos von dem Militärgelände am Tag danach waren mehrere abgebrannte Gebäude nahe der Stadt Taras an der Grenze zu Kirgistan zu sehen.

Weshalb es zu den Explosionen kam, werde noch untersucht, sagte Kasachstans Verteidigungsminister Nurlan Jermekbajew, der als Konsequenz aus dem Vorfall seinen Rücktritt anbot. Es wurde nicht ausgeschlossen, dass jemand den Brand gelegt haben könnte. Es sollte zudem untersucht werden, ob Sicherheitsvorschriften verletzt wurden.

Einen ähnlichen Vorfall hatte es bereits vor zwei Jahren im Süden des Landes gegeben. Dabei waren mehrere Menschen getötet und 165 verletzt worden. Zehntausende Bewohner der Stadt Arys an der Grenze zu Tadschikistan waren in Sicherheit gebracht worden.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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