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Salzkarte der Meere zeigt Süßwasserfladen

spiegel-online, boj

Aktualisiert am 26.09.2011Lesedauer: 2 Min.
Salzgehalt der Meere: Wasser in den violetten Regionen enthält weniger als drei Prozent Salz; rote Areale sind mit rund vier Prozent am salzhaltigsten.
Salzgehalt der Meere: Wasser in den violetten Regionen enthält weniger als drei Prozent Salz; rote Areale sind mit rund vier Prozent am salzhaltigsten. (Quelle: NASA/GSFC/JPL-Caltech)
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Warum ist der Atlantik salziger als der Pazifik? Ein Satellitenbild zeigt, wie verschieden die Meere sind. Auch die Unterschiede von Ostsee und Mittelmeer lassen sich erklären. Besonders überraschend ist die Wirkung mancher Flüsse.

Wie kommt das Salz ins Meer? Vor allem Flüsse haben über Jahrmillionen Minerale hinein geschwemmt. Das Meerwasser verdunstet kontinuierlich - und das Salz bleibt zurück. Doch warum verteilt sich das Salz in den Meeren so ungleichmäßig? Eine neues Satellitenbild gibt Aufschluss.

Den Unterschied machen Niederschlag, Hitze und Zuflüsse: In Regionen mit viel Regen süßen die Meere aus - zum Beispiel die Ostsee. Hunderte Flüsse schwemmen Regenwasser in das baltische Nebenmeer. Der Salzgehalt der Ostsee liegt durchschnittlich nur bei knapp ein Prozent.

Anders das Mittelmeer: In den Subtropen regnet es kaum, entsprechend wenig Flüsse entspringen. Dafür lässt Hitze viel Meerwasser verdunsten, so dass das Mittelmeer zu den salzigsten Großgewässern gehört - wie die neue Satellitenkarte der US-Weltraumbehörde Nasa beweist: Der Salzgehalt liegt im östlichen Mittelmeer bei rund vier Prozent.

Amazonas im Meer

Die Daten für die neue Salzkarte der Meere stammen vom NASA-Satelliten "Aquarius". Sie zeigen eindrucksvoll, wie deutlich sich auch die beiden größten Ozeane unterscheiden. Der Atlantik ist großteils salzhaltiger als der Pazifik. Geoforscher glauben, den Grund zu kennen: Passatwinde treiben Regenwolken nach Westen zum Pazifik. Die Wolken bestehen aus Wasser, das im Atlantik verdunstet ist. So wird der Pazifik süßer, der Atlantik salziger. In der tropischen Regenzone am Äquator indes fällt der Salzgehalt beider Ozeane.

Besonders überraschend an den neuen Daten sei die Auswirkung der großen Flüsse, teilt die Nasa mit: Vor der Mündung des Amazonas breitet sich das Flusswasser als gewaltiger Fladen aus - mehr als Tausend Kilometer weit ist der Salzgehalt des Atlantiks dort deutlich niedriger als üblich.

Auch die großen Ströme Asiens breiten sich bis weit vor der Küste aus: Der Salzgehalt des Indischen Ozeans vor der Küste Südasiens liegt bei nur noch knapp drei Prozent - und damit um fast ein Viertel niedriger als in den Subtropen der Südhalbkugel.

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