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Neue Mosaikbilder zeigen "Titanic" im Detail

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Neue Mosaikbilder zeigen "Titanic" im Detail

27.03.2012, 13:22 Uhr

Neue Mosaikbilder zeigen "Titanic" im Detail. Aus tausenden Einzelbildern zusammengesetzt: Das Mosaikbild der "Titanic" (Quelle: COPYRIGHT© 2012 RMS TITANIC, INC; Produced by AIVL, Woods Hole Oceanographic Institute )

Aus tausenden Einzelbildern zusammengesetzt: Das Mosaikbild des vorderen Teils der "Titanic" (Quelle: COPYRIGHT© 2012 RMS TITANIC, INC; Produced by AIVL, Woods Hole Oceanographic Institute )

So detailgenau hat man das Wrack der "Titanic" wohl noch nie gesehen: Forscher haben aus Tausenden Einzelaufnahmen spektakuläre Ansichten des gesunkenen Ozeanriesen zusammengesetzt. Die Mosaikbilder, jetzt erschienen im "National Geographic", entstanden in monatelanger Arbeit.

Leuchtend blau erscheint die "Titanic" in der Schwärze: Neue Mosaikbilder, aufwendig angefertigt von der Woods Hole Oceanographic Institution (WHOI), zeigen den Bug und die Heckteile des Wracks auf dem Meeresgrund in einer ungeahnten Detailfülle. Die Bilder sind aus Tausenden hochauflösenden Einzelaufnahmen zusammengesetzt.

Rumpf bohrt sich in den Meeresgrund

Für die neuen Bilder schickte die amerikanische Spezialfirma mehrere ferngesteuerte U-Boote in die Tiefe. Eine hochauflösende Kamera nahm Tausende Einzelaufnahmen vom Wrack auf, während ein Sonar jeweils die exakte Position des Tauchboots festhielt. Anhand dieser Daten wurden die Bilder anschließend am Computer zusammengesetzt.

Die Foto-Mosaike zeigen die "Titanic" so genau wie nie zuvor: abgeknickte Masten, ein Gewirr aus Ketten und Metallteilen auf Deck, der langgezogene Rumpf des Ozeanriesen, der sich in den Meeresgrund bohrt. Die gesamte Serie ist in der April-Ausgabe der Zeitschrift "National Geographic" zu sehen.

Seit rund 100 Jahren liegt das Wrack der "Titanic" auf dem Meeresgrund. In der Nacht des 14. April 1912 rammte der Ozeanriese während seiner Jungfernfahrt einen Eisberg. Etwa 1500 Menschen starben, als das Schiff im eiskalten Wasser sank. Seitdem ruht es im Nordatlantik, in 3800 Meter Tiefe.

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