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Schon gewusst: Kugelschreiber sind tödlicher als Blitze

Schon gewusst?  

Kugelschreiber sind tödlicher als Blitze

15.06.2014, 07:00 Uhr | Christina Kühnel, t-online.de

Schon gewusst: Kugelschreiber sind tödlicher als Blitze. Wovor haben Sie mehr Angst - vor einem Blitz oder einem Kugelschreiber? (Quelle: Fotos: Thinkstock, Montage: t-online.de)

Wovor haben Sie mehr Angst - vor einem Blitz oder einem Kugelschreiber? (Quelle: Fotos: Thinkstock, Montage: t-online.de)

Haben Sie sich auch schon mal beim Schwimmen im Meer vor einem Haiangriff gefürchtet? Oder bei einem Gewitter Sorge gehabt, tödlich vom Blitz getroffen zu werden? Diese Ängste kennen wohl die meisten von uns. Dabei ist das Risiko, tatsächlich durch einen Hai oder einen Blitz zu sterben, minimal. Viel eher sollten Sie sich vor einem Alltagsgegenstand wie dem Kugelschreiber fürchten.

Wie das Buch "Warum Kugelschreiber tödlicher sind als Blitze" (Cord Balthasar und Thorsen Wiese, riva Verlag) ausführt, kam es im Jahr 2011 weltweit zu gerade mal 75 Angriffen von Haien auf Menschen - und nur zwölf davon endeten tödlich. Blitze sind zwar sehr viel häufiger als Haie, doch auch sie stellen letztlich nur eine vergleichsweise geringe Gefahr für den Menschen dar.

Vier Deutsche pro Jahr vom Blitz erschlagen

Denn pro Jahr schlagen zwar durchschnittlich rund 1,5 Millionen Blitze in Deutschland ein. Doch der Mensch ist zumeist in Gebäuden oder Autos gut geschützt. Selbst wenn der Blitz uns doch trifft, ist er lange nicht so tödlich, wie man vermuten würde: Neun von zehn Personen überleben einen Blitzeinschlag. Durchschnittlich sind es deshalb lediglich vier Menschen pro Jahr, die in Deutschland vom Blitz erschlagen werden.

Ganz anders sieht es da mit Kugelschreibern aus: Denn Schätzungen zufolge ersticken 100 bis 300 Deutsche jährlich an verschluckten Kuli-Teilen. Nicht wenige haben die Angewohnheit, am Schreibtisch auf den Stiften herum zu kauen oder daran zu nuckeln - und das kann zur Todesfalle werden.

Eigenheim ist gefährlicher als der Straßenverkehr

Überhaupt sind es gerade Alltagsgegenstände und -situationen, von denen erhöhte tödliche Gefahr ausgeht - einfach weil man täglich von ihnen umgeben ist. Besonders das eigene Heim ist viel weniger sicher, als man annehmen würde. So starben 2012 laut Statistischem Bundesamt insgesamt 8.151 Personen bei Haushaltsunfällen, davon allein 6.785 bei Stürzen. Damit ist die häusliche Umgebung statistisch gesehen mehr als doppelt so gefährlich wie der Straßenverkehr: Bei Verkehrsunfällen kamen 2013 "nur" 3.318 Menschen ums Leben.

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