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Riesiger Waldbrand vor Berlin erneut entfacht – Katastrophenfall ausgerufen


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Riesiger Waldbrand in Brandenburg erneut entfacht

Von dpa, pb, lka

Aktualisiert am 19.06.2022Lesedauer: 2 Min.
Brandenburg: Winde mit Geschwindigkeiten von rund 45 km/h hatten am Samstag dazu geführt, dass sich die Feuer erneut weiter entfachten. (Quelle: Reuters)
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Seit Freitagnachmittag kämpften in Brandenburg Hunderte Feuerwehrleute gegen einen massiven Waldbrand. Es standen zeitweise rund 60 Hektar Wald in Flammen. Ein Löschhubschrauber kam zunächst erfolgreich zum Einsatz, doch das Feuer ist erneut entfacht. Der Landrat hat den Katastrophenfall ausgerufen.

Die Lage beim Waldbrand bei Frohnsdorf nahe Treuenbrietzen (Potsdam-Mittelmark) hat sich verschlechtert. Nachdem das Feuer zunächst eingedämmt schien, ist es am Abend erneut entfacht. Der Landrat des Landkreises Potsdam-Mittelmark habe den Katastrophenfall ausgerufen, sagte ein Sprecher der Regionalleitstelle der Feuerwehr in Brandenburg/Havel.

Bei dem am Freitag ausgebrochenen Brand waren nach den Angaben zeitweise etwa 60 Hektar betroffen – das entspricht etwa 84 Fußballfeldern. Wie schwer es die Feuerwehr bei den Löscharbeiten hatte und wie sich das Feuer ausbreitete, sehen Sie im Video oben.

Rot erleuchtet ist der Nachthimmel durch das Feuer eines Waldbrands in der Nähe der brandenburgischen Kleinstadt Treuenbrietzen.
Rot erleuchtet ist der Nachthimmel durch das Feuer eines Waldbrands in der Nähe der brandenburgischen Kleinstadt Treuenbrietzen. (Quelle: Christian Guttmann/dpa/dpa-bilder)

Eine Brandschutzeinheit aus dem Havelland mit 200 Kräften war am Samstagvormittag zur Entlastung der Feuerwehrleute vor Ort eingetroffen, sagte Engel. Ab Mittag wurde ein Löschhubschrauber eingesetzt, der bei der Brandbekämpfung aus der Luft unterstützte. Es wurde gehofft, dass es weiter windstill bleibe, sagte Engel. Doch Böen hatten das Feuer später wieder entfacht.

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Waldbrand bei Berlin: Gefahrenstufe 5

Am Samstag galt landesweit die höchste Waldbrand-Gefahrenstufe 5. Einheiten der Feuerwehr wurden tags zuvor aus den Landkreisen Potsdam-Mittelmark und Teltow-Fläming nachgefordert. Eine massive Rauchwolke war bis in den Süden Brandenburgs zu sehen. Laut einem RBB-Bericht waren rund 400 Feuerwehrleute im Einsatz.

Die Kreissprecherin Andrea Metzler beschrieb die Lage am Freitag als dynamisch. "Der Wind dreht sich, es ist wieder sehr trocken", sagte Metzler. Bislang seien aber keine Ortschaften in Gefahr, betonte sie.

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Großer Waldbrand vor Berlin: Fenster und Türen geschlossen halten

Der Einsatz der Feuerwehrleute ist deshalb so schwierig, weil es sich auch um Fläche im Kampfmittelverdachtsgebiet handele. Der Waldbrandschutzbeauftragte, Raimund Engel, sagte der Nachrichtenagentur dpa, bei dem jetzigen Brand seien auch Flächen betroffen, auf denen es bereits 2018 gebrannt habe. "Es ist bereits zu Detonationen gekommen", berichtete Engel. Darum könnten die Löscharbeiten nur vom Rand aus erfolgen.

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Der Katastrophenschutz warnte die Bevölkerung am Freitagnachmittag im Gebiet um Treuenbrietzen, Linthe und Niemegk, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Zudem solle man den Notruf möglichst freihalten, und im Notfall Nachbarn helfen, hieß es in einer Gefahreninformation des Kreises.

Im Jahr 2018 waren bei einem Waldbrand in Treuenbrietzen rund 400 Hektar Wald zerstört worden. Mehrere Tage lang wüteten Flammen in dem Waldstück südwestlich von Berlin. Aufgrund des Großbrandes mussten mehr als 500 Menschen die Dörfer Frohnsdorf, Klausdorf und Tiefenbrunnen verlassen.

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Verwendete Quellen
  • rbb.de: "Etwa 40 Hektar Wald stehen bei Treuenbrietzen in Flammen"
  • Mit Informationen der Nachrichtenagentur dpa
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  • Meike Kreil
Von Meike Kreil
Von Katharina Weiß
Brandenburg an der HavelFeuerwehrWaldbrand

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