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29-Euro-Ticket für Berlin: Widerstand löst sich! Entscheidung könnte heute fallen


Einspruch zurückgezogen
29-Euro-Ticket in Berlin – Entscheidung könnte heute noch fallen

Von dpa, ads

Aktualisiert am 15.09.2022Lesedauer: 1 Min.
Fahrgäste an Fahrscheinautomaten in Berlin (Symbolbild): Seit dem Ende des 9-Euro-Tickets wird über einen Nachfolger diskutiert.Vergrößern des BildesFahrgäste an Fahrscheinautomaten in Berlin (Symbolbild): Seit dem Ende des 9-Euro-Tickets wird über einen Nachfolger diskutiert. (Quelle: Christoph Soeder/dpa)
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Könnte das 29-Euro-Ticket für Berlin doch noch entschieden werden? Der Mann, der die Sitzung zunächst blockiert hatte, hat nun nachgegeben.

Die Entscheidung über das vom Berliner Senat geplante 29-Euro-Ticket für Busse und Bahnen könnte doch noch heute fallen. Nach seinem ursprünglichen Einspruch gegen die Dringlichkeit der Sitzung hat der Landrat von Märkisch-Oderland, Gernot Schmidt, diesen nun wieder zurückgezogen. Das berichtet eine Sprecherin des Berliner Senats am Donnerstagmorgen.

Der Berliner Senat will ein auf die Hauptstadt beschränktes 29-Euro-Ticket für den Zeitraum vom 1. Oktober bis 31. Dezember anbieten. Der Aufsichtsrat des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) berät dazu am Mittag. Ob er dem Berliner Plan aber zustimmt, stand noch nicht fest.

29-Euro-Ticket für Metropolregion? Skepsis aus Brandenburg

Ein gemeinsames Ticket für beide Bundesländer ist wegen der Skepsis in Brandenburg höchst unwahrscheinlich. Im VBB-Aufsichtsrat sitzen auch Bürgermeister und Landräte aus Brandenburg. Kritik aus Brandenburg gab es aber auch an dem Plan, dass das Ticket auf Berlin beschränkt werden soll.

So sagte der CDU-Fraktionsvorsitzende im Brandenburger Landtag, Jan Redmann, am Donnerstag im RBB-Inforadio, es gebe derzeit viel dringendere Prioritäten. Die gestiegenen Energiepreise für den Bus- und Bahnverkehr müssten erstmal gestemmt werden und auch der Ausbau der Verkehrsangebote auf dem Land sei nötig.

Die Pläne der Berliner Koalition aus SPD, Grünen und Linken seien Geldverschwendung und ein vorgezogenes Wahlkampfgeschenk, das nicht in diese Zeit passe. Berlin sehe nur auf sich selbst und habe Brandenburg dabei nicht im Blick.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
  • Eigene Recherche
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