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Berlin: Nato-Manöver führt zu Verspätungen am Flughafen BER


Luftraum jeden Tag vier Stunden gesperrt
Flugverspätungen wegen Nato-Manöver angekündigt

Von t-online, mtt

13.05.2023Lesedauer: 2 Min.
Zwei Kampfflugzeuge vom Typ MiG-29 Fulcrum der polnischen Luftwaffe (Archivbild): Auch Polen ist am Manöver beteiligt.Vergrößern des BildesZwei Kampfflugzeuge vom Typ MiG-29 Fulcrum der polnischen Luftwaffe (Archivbild): Auch Polen ist am Manöver beteiligt. (Quelle: Trotzki/imago images)
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Es wird eine Mega-Übung: 10.000 Teilnehmer aus 25 Nationen, 220 Kampfjets und andere Luftfahrzeuge. Der Hauptstadtairport rechnet mit Verspätungen.

Passagiere am Berliner Airport BER müssen sich Mitte Juni auf wohl teils erhebliche Verspätungen einstellen. "Der Flughafen wird betroffen sein", sagte BER-Sprecher Hannes Hönemann der "BZ". Man erwarte bei An- und Abflügen Verspätungen, das genaue Ausmaß stehe aber noch nicht fest.

Grund ist das Nato-Manöver "Air Defender 23". Bei der Übung werden Piloten und Besatzungen mit mehr als 220 Luftfahrzeugen teilnehmen. Das Szenario ist einem Artikel-5-Beistandsszenario nachempfunden. Das heißt, die Staaten trainieren, wie sie gemeinsam einen Angriff auf ein Nato-Mitglied abwehren.

Die Teilnehmer kommen aus 25 Nationen, es werden insgesamt 10.000 Soldaten sein. Berlin liegt, wie auch Teile von Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Sachsen, im Luftraum Ost.

Jeder Übungsraum jeden Tag vier Stunden reserviert

Die Bundeswehr wird den Luftraum offenbar mehr in Beschlag nehmen, als zunächst gemeldet worden war. Im April hieß es noch, in den drei militärisch genutzten Luftübungsräumen Nord, Süd und Ost werde es täglich zeitversetzt für etwa zwei Stunden keinen zivilen Flugverkehr geben. "Damit der Luftraum dann tatsächlich frei ist, werden dort auch kurze Zeiträume vor und nach diesen zwei Stunden gesperrt werden", teilte die Luftwaffe mit.

Mittlerweile sind die von der Bundeswehr angegebenen Zeiträume umfangreicher bemessen. "Nach aktuellen Planungen der Luftwaffe wird der Übungsraum Ost zwischen 10 und 14, der Übungsraum Süd zwischen 13 und 17 und der nördliche Übungsraum zwischen 16 und 20 Uhr für die militärische Nutzung zeitweise reserviert sein", heißt es nun auf der Info-Seite zu "Air Defender 23". Nur am Wochenende würden keine Übungsflüge stattfinden.

"Lärmmessungen werden während der Übung nicht stattfinden", zitiert die "BZ" die Antwort der Berliner Umweltverwaltung auf die Anfrage eines Linken-Politikers. Laut Bundesministerium sollen die Kampfjets in einer Höhe von rund 5.500 Metern fliegen, das sei kaum wahrnehmbar.

Verwendete Quellen
  • Mit Material der Nachrichtenagentur dpa
  • bundeswehr.de: Infos zur Luftwaffenübung "Air Defender 2023"
  • bz-berlin.de: "Kampfjet-Manöver streift den Himmel über Berlin"
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