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Ostsee: Ganze Inseln von deutscher Urlaubsregion drohen zu versinken


Klimadrama an der Ostsee
Beliebte Urlaubsregion droht teilweise im Meer zu versinken

Von t-online, pab

Aktualisiert am 01.04.2024Lesedauer: 2 Min.
Sturmtief Tristan sorgt in der Kieler Förde für Hochwasser, Wellen und Gischt in der Kieler Förde.Vergrößern des BildesSturm an der Ostseeküste (Symbolbild): Weite Teile der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst könnten in den kommenden Jahrzehnten im Meer versinken. (Quelle: Petra Nowack via www.imago-images.de)
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Deutsche Küstenregionen werden durch den Klimawandel künftig durch einen steigenden Meeresspiegel bedroht. Auch eine beliebte Halbinsel ist davon betroffen.

Die Erderwärmung könnte auch drastische Folgen für die Nord- und Ostsee haben. Denn durch schmelzende Gletscher am Nordpol wird der Meeresspiegel aller Voraussicht nach dramatisch steigen. Und zwar so stark, dass auch viele deutsche Küstenregionen bedroht sind. Das zeigt ein Modell der Hamburger Hafencity Universität (HCU).

Video | Animation zeigt - Auch diese Orte könnten verschwinden
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Quelle: t-online

Wie hoch der Meeresspiegel bis zum Jahr 2100 steigen wird, das kommt vor allem auf die Erderwärmung an. Skizziert wird unter anderem eine Erwärmung um etwa 1,8 Grad oder 3,7 Grad Celsius. Die beiden Beispiele zeigen eindringlich: Viele Küstengebiete könnten komplett im Meer verschwinden – unter anderem auch die Halbinsel Fischland-Darß-Zingst.

Einige Teile der beliebten Urlaubsregion, vor allem die, die am Barther Bodden liegen, würden versinken. Dabei handelt es sich aber natürlich nur um eine Prognose – die Halbinsel kann schlussendlich stärker oder weniger stark betroffen sein.

Klar ist aber: Tritt dieses Szenario ein, hätte das drastische Folgen für die Halbinsel. Von Berlin aus braucht man über die Autobahnen 11 und 20 zumeist weniger als drei Stunden, um zu der Halbinsel zu gelangen. Damit könnte der Klimawandel auch echte Urlaubsprobleme für viele Berlinerinnen und Berliner mit sich bringen.

Inseln sollen komplett im Meer versinken

Eine große Fläche würde durch den ansteigenden Meeresspiegel nicht mehr bewohnbar sein – und offenbart so die existenzielle Bedeutung des dortigen Küstenschutzes. Immerhin: Das Ostseeheilbad Zingst, das Ostseebad Prerow und Born auf dem Darß sollen nicht im Meer versinken.

Allerdings wäre die beliebte, kilometerlange Strandpromenade im Norden der Halbinsel betroffen. Außerdem würden die anliegenden Inseln Kirr und Oie komplett in der Lagune versinken. Auch der Große und Kleine Werder wären betroffen.

Der Ostsee geht es insgesamt schlecht. Zuletzt sprach ein Experte im t-online-Interview über riesige Gebiete ohne Leben, gefährliche Blaualgen und den steigenden Meeresspiegel. Mehr dazu lesen Sie hier.

Verwendete Quellen
  • fischland-darss-zingst.m-vp.de: Traumhafter Urlaub zu jeder Jahreszeit
  • info-mv.de: Der Barther Bodden
  • mdr.de: Norddeutschland drohen ab 2050 regelmäßige Überflutungen
  • ndr.de: Fischland-Darß-Zingst: Urlaub zwischen Bodden und Meer
  • ostsee.de: Fischland-Darß-Zingst
  • sealevelrise.hcu-hamburg.de
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