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Berlin: Kai Wegner offen für Benennung eines Platzes nach Alexej Nawalny


"Zu gegebener Zeit beraten"
Kai Wegner offen für Nawalny-Platz in Berlin


20.02.2024Lesedauer: 2 Min.
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Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (Archivbild): Nach Nawalnys Tod äußerte er sich schockiert. (Quelle: IMAGO/imago-images-bilder)

Berlin könnte bald einen Nawalny-Platz bekommen. Franziska Giffey ist dafür, Kai Wegner verspricht Beratungen im Senat.

Nach dem Tod des russischen Oppositionellen Alexej Nawalny könnte in Berlin bald ein Platz nach ihm benannt werden. Der Regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU) sagte auf t-online-Anfrage: "Die Koalition und der Senat werden zu gegebener Zeit über den Vorschlag, eine Straße oder einen Platz nach Alexej Nawalny zu benennen, beraten." Wegner hatte sich nach Nawalnys Tod bestürzt gezeigt.

Berlins Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey (SPD) ist eine Befürworterin dieser Idee. "In Berlin, der Stadt der Freiheit, einen Platz nach ihm zu benennen, wäre ein Zeichen der Ermutigung auch für all diejenigen, die sein Erbe unter für sie selbst bedrohlichen Bedingungen verteidigen", sagte Giffey dem "Tagesspiegel".

Petition sammelt Zehntausende Unterschriften

Eine Petition, die die Umbenennung der Behrenstraße in Nawalny-Straße fordert, wurde bis Dienstagnachmittag von mehr als 20.000 Menschen unterzeichnet. Die Straße führt an der Rückseite der russischen Botschaft vorbei. Mehr dazu lesen Sie hier.

Nawalny, der Kreml-Kritiker und erbitterte Widersacher Putins, hatte eine besondere Beziehung zu Berlin. 2020 war er nach einem Giftanschlag in der Charité behandelt worden. Am 20. August war er während eines Flugs in Russland zusammengebrochen und anschließend nach Deutschland ausgeflogen worden. Insgesamt 32 Tage verbrachte er in der Charité, 24 davon auf der Intensivstation. Anschließend erholte er sich monatelang in Deutschland, bis er im Januar 2021 nach Russland zurückkehrte. Dort wurde er sofort verhaftet.

Am vergangenen Freitag starb Nawalny in einer russischen Strafkolonie. Laut der Gefängnisbehörde wurde er bei einem Spaziergang bewusstlos. Seiner Mutter wird bisher der Zugang zu seiner Leiche verwehrt. "Wladimir Putin … lass mich endlich meinen Sohn sehen", sagte Lyudmila Nawalnaya in einer Videobotschaft. Das Video sehen Sie hier.

Verwendete Quellen
  • Eigene Berichterstattung zum Thema
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