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Veranstaltungen in Berlin: K-Pop mit Nam


Kulturnews der Woche
Country oder Museumssonntag?


Aktualisiert am 06.03.2024Lesedauer: 7 Min.
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Alana Springsteen: Tritt neben vielen weiteren Country-Stars beim C2C-Festival auf. (Quelle: IMAGO/Nicole Hester / The Tennessean/imago-images-bilder)

Country-Festival, Museumssonntag, neue Filme und preisgekröntes Theater – mit diesen Veranstaltungen startet die Hauptstadt in den März.

Spätestens seitdem Beyoncé sich den Cowboyhut aufgesetzt hat, steigt das Interesse an Country-Musik wieder. Berlin springt auf und veranstaltet ein ganzes Country-Festival. Daneben gibt es Theater nach Vorlage der Literaturnobelpreisträgerin Annie Ernaux, besondere Filmvorführungen und freien Eintritt am Museumssonntag. Das sind die Veranstaltungshighlights in Berlin vom 1. bis zum 7. März 2024.

Bonaparte im Festsaal Kreuzberg

Er kann sehr laut und sehr leise. Bei seiner Doppeltournee "The QUIET & The RIOT" verbindet Tobias Jundt, der Musiker hinter Bonaparte, Sturm und Stille. Es wird laut oder leise, schwitzig oder besinnlich, es gibt Pogo oder Flöten, die Supernova oder das Schwarze Loch. Die Wahl liegt bei Ihnen: Sie können in zwei radikal unterschiedlichen Konzertformen die besinnlichste, oder die stürmischste Seite Bonapartes erleben – allerdings nur, wenn Sie bereits ein Ticket haben. Beide Shows sind ausverkauft.

Festsaal Kreuzberg, Samstag, 2.3.2024 und Sonntag, 3.3.2024, 20 Uhr

Meute in der Columbiahalle

Wer denkt, Techno und Blasmusik können nicht verschmelzen, hat wahrscheinlich noch nichts von der Techno Marching Band "Meute" gehört. Bereits seit 2016 sprengen die elf Hamburger Genregrenzen mit Bässen, Konfetti und roten Uniformen. Begonnen hat diese Kombination von Techno und Blaskapelle als Experiment auf den Straßen St. Paulis. Mittlerweile ist Meute über Kontinente hinweg bekannt. Sie standen bereits gemeinsam mit Künstlern wie Laurent Garnier, Stephan Bodzin, Flume, Solomun und Marc Rebillet auf der Bühne. Außerdem lieferten sie in der vierten Staffel von "Babylon Berlin" eine musikalische Performance eines 1930er-Jahre-Techno-Raves ab und laden nun ein zu ihrer "EMPOR Tour 2024"

Columbiahalle, Samstag, 2.3.2024, 20 Uhr

Annie Ernaux an der Schaubühne

Im Alter von 17 Jahren verbringt Annie Ernaux den Sommer als Betreuerin in einem Ferienheim für Kinder an der französischen Nordküste. Ihr Heimatdorf und die provinzielle, katholisch geprägte Umgebung des elterlichen Krämerladens lässt sie weit hinter sich. Sie träumt von der großen Liebe, doch ihre erste sexuelle Erfahrung mit dem fünf Jahre älteren Chefbetreuer H. wird unerwartet gewaltvoll. Trotzdem versucht Annie angestrengt, dieses Erlebnis in eine leidenschaftliche Liebesbeziehung umzudeuten. Ihre Lust auf den an ihr nicht interessierten H. versucht sie durch andere Körper zu stillen. Und obwohl sie dafür Spott und Demütigung durch die Altersgenossen und H. erfahrt, richtet sie ihr ganzes Sein nach ihm aus. Annie ist euphorisch und feierwütig, sie empfindet den Sommer 1958 als die beste Zeit ihres Lebens. Die Übergriffe aber äußern sich bei ihr schließlich körperlich: Menstruationsausfall und Essstörungen begleiten sie noch über Jahre hinweg. Erst sehr viel später, durch das Schreiben von "Erinnerung", erkennt Ernaux die Geschehnisse als sexuelle und verbale Gewalterfahrung an.

"Erinnerung eines Mädchens" ist die Spurensuche der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung 76-jährigen Autorin nach der eigenen Vergangenheit. Zusammen mit der Schauspielerin Veronika Bachfischer erkundet Sarah Kohm die Geschichte von Ernaux, die 2022 mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet wurde, als Monolog in der Schaubühne.

Globe in der Schaubühne, Samstag, 2.3.2024, 16 Uhr, und Sonntag, 3.3.2024, 15 Uhr

Country to Country in der Verti Music Hall

Es sind die großen Country-Namen, die auf der Liste stehen, wenn die Verti Music Hall die Saloon-Türen öffnet und für zwei Tage zur Bühne des C2C Festival wird. Am Samstag bespielen neben Old Dominion als Headliner Lauren Alaina, Jackson Dean, Drake Milligan und Stephen Wilson Jr die Halle mit Country-Sounds. Am Sonntag treten die legendären Countrystars Brad Paisley auf, ebenso Alana Springsteen, Randall King und viele andere.

Verti Music Hall, Samstag, 2.3.2024 und Sonntag, 3.3.2024., 10 Uhr

Highlights am Museumssonntag

Auch im März ist in vielen Berliner Museen wieder nicht nur der Eintritt frei, sondern es werden auch einige kostenlose Führungen und Sonderveranstaltungen angeboten. Das sind die Highlights an diesem Museumssonntag:

"Solidarisiert euch!"

Wie viel wissen Sie über Schwarzen Widerstand und globalen Antikolonialismus in Berlin 1919–1933? In einer Führung durch die Ausstellung "Solidarisiert euch!" im Museum Charlottenburg-Wilmersdorf können Sie Ihren Wissensstand erweitern. Dort werden Fragen beantwortet, die Sie sich bisher vielleicht noch nicht gestellt haben: Wie sah eine Topografie des antikolonialen Berlin aus? Welche Freiräume ermöglichte es? Wo stießen Netzwerke internationaler Solidarität an ihre Grenzen? Was blieb vom antikolonialen Berlin? Der Rundgang beleuchtet zentrale Ereignisse, Persönlichkeiten und Orte sowie die historischen Momente des antikolonialen Berlins.

Museum Charlottenburg-Wilmersdorf, Sonntag, 3.3.2024, 11.30 Uhr

"KLIMA_X": Führung durch die Sonderausstellung

Zwar wissen die meisten eigentlich, was gesund oder gut für die Umwelt wäre, doch dann scheitert es an der Umsetzung – oder wie läuft es mit Ihren guten Vorsätzen für 2024? Obwohl die Klimakrise so nah ist wie nie, Starkregen, Hitzeperioden und Dürren sogar bereits erlebt wurden, fällt klimaneutrales Handeln noch immer schwer. Klimawissenschaftler auf der ganzen Welt haben valide Klimadaten vorgelegt, die zeigen, dass der Klimawandel ein Thema ist, das alle betrifft: die Politik und Wirtschaft, aber auch die persönliche Lebensführung. Die Sonderausstellung "KLIMA_X" geht der Frage nach, warum klimagerechtes Verhalten trotz Wissen um den Ernst der Lage eher selten umgesetzt wird, und macht Mut, endlich im Namen der Klimarettung zu handeln. Die kostenlosen Führungen finden jeden Sonntag statt.

Museum für Kommunikation, Sonntag, 3.3.2024, 13.30 Uhr

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Historischer Stadtspaziergang um die Neue Synagoge Berlin

Im Ostsektor von Berlin lebten nach den Gräueltaten des Holocausts nur einige Tausend Juden. Viele emigrierten in den Jahren danach ins Ausland oder in den Westen. Nach dem Krieg sind dennoch einige Juden aus politisch-ideologischen Gründen aus dem Exil zurückgekehrt, um in Ost-Berlin den Aufbau eines sozialistischen Staates, der DDR, zu unterstützen. Andere haben versucht, die jüdische Gemeinde im Osten aufrechtzuerhalten. Der historische Stadtspaziergang gewährt Einblicke in die Phasen des Wiederaufbaus, die Einflüsse und Enttäuschungen der antifaschistischen Ideologie und das gelebte Judentum unter einem antireligiösen Staat. Er beinhaltet den Besuch von Orten, an denen sich zwischen 1945 und 1990 die kleine Ostberliner Jüdische Gemeinde versammelt hat und zeigt auf, welche jüdischen Orte aus der öffentlichen Wahrnehmung verschwanden. War es überhaupt möglich, ein jüdisches Leben im religiösen Sinne in der DDR zu führen? Dieser Frage stellt sich der Rundgang und nimmt zudem verschiedene jüdische Persönlichkeiten und ihre unterschiedlichen Rollen im politischen und kulturellen Leben der DDR in den Blick.

Neue Synagoge Berlin, Sonntag 3.3.2024, 14 Uhr

Obdachlose und Vagabunden im Humboldt Forum

Der Dokumentarfilm "draußen" begleitet vier Menschen, die auf der Straße leben und wenig besitzen. Nichts von ihrem Besitz könnte gesellschaftlichen Status sichtbar machen, dennoch ist alles wertvoll. Matze, Elvis, Filzlaus und Sergio sind Überlebenskünstler und Persönlichkeiten. Die Regisseurinnen Johanna Sunder-Plassmann und Tama Tobias-Macht haben eine besondere Strategie, um an ihre Geschichten zu gelangen und sie zu erzählen: Sie konzentrieren sich auf die Gegenstände, die die Protagonisten bei sich tragen. Sie bitten sie, ihnen ihre Welt zu öffnen und einen Blick in ihre Plastiktüten, Taschen, Einkaufswagen zu gewähren – ganz so, als würde man ein fremdes Haus betreten. Die Objekte enthalten eine Vielzahl an Informationen und Bedeutungen, sie sind mit Emotionen und Erinnerungen aufgeladen. Sie sind Bruchstücke von Lebensgeschichten. Wenn Sie mehr über den Unterschied von Obdachlosen und Vagabunden erfahren möchten, können Sie nach der Filmvorführung mit den anwesenden Regisseurinnen ins Gespräch kommen. Die Vorführung ist am Museumssonntag kostenfrei.

Humboldt Forum, Sonntag, 3.3.2024, 15 Uhr

"Letzter Abend" Spezialvorführung

Der Film "Letzter Abend" entstand 2020 in der coronabedingten Dreh- und Theaterpause. Zusammen mit Sebastian Jakob Doppelbauer entwickelte Lukas Nathrath das Drehbuch und besetzte die Rollen mit jungen Kollegen und Kolleginnen des Staatstheaters Hannover. Es ist eine ebenso unterhaltsame wie energische Tragikomödie entstanden, die sich den Lebenslügen und den Hoffnungen der Generation Y widmet: Im Sommer, kurz nach dem Lockdown, möchte ein junges Paar von Hannover nach Berlin ziehen und lädt zum Abschiedsessen in ihrer alten, schon fast leer geräumten Wohnung ein. Lisa und Clemens wollen einen schönen letzten Abend mit ihren Lieben verbringen – doch als einige ihrer besten Freunde kurzfristig absagen und plötzlich ungeladene Gäste auftauchen, gerät das Abendessen immer mehr außer Kontrolle. Regisseur Lukas Nathrath und Hauptdarsteller Sebastian Jakob Doppelbauer sind beim Special Screening anwesend.

delphiLUX, Montag, 4.3.2024, 20.30 Uhr

Metteson in der Kantine am Berghain

Mettesons Musik gehört auf die Bühne. Der Norweger, dessen Debütalbum "Look To A Star" im Februar 2024 veröffentlicht wurde, schreibt, singt, tanzt und lebt seine fantastischen Synth-Pop-Sinfonien voller Hingabe. Seine Songs sind eine Hommage an die 80er. Metteson hat eine Ausbildung zum Schauspieler absolviert und die Leidenschaft, mit der er auftritt, können Zuschauer in seiner unglaublichen Bühnenpräsenz auch sehen. Seine Shows verbinden Musik, Licht, Tanz, Gesang und Charisma. In der Kantine am Berghain können Sie selbst erleben, wie Mettesons Glaube an die Macht der Fantasie alles prägt, was er tut.

Kantine am Berghain, Dienstag, 5.3.2024, 20 Uhr

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Auf der K-Pop-Wolke mit Nam

Der koreanisch-amerikanische Sänger, Songwriter und TV-Moderator Eric Nam erobert seit 2011 den asiatischen und den amerikanischen Kontinent – mit einem Mix aus koreanischem Pop und US-amerikanischen R'n'B. Seine erste Welttournee machte ihn 2020 zu einem der erfolgreichsten K-Pop-Musiker. Musik begleitet den in Atlanta aufgewachsenen Eric Nam, bürgerlich Nam Yoon-do, schon seit seinen Schultagen. Während seines Studiums mit Stationen in Boston und Peking begann er dann damit, seine selbst komponierten und produzierten Songs bei YouTube hochzuladen. Der Durchbruch gelang ihm mit der Teilnahme an der TV-Castingshow "Birth of a Great Star" und Nam gehört in Südkorea seither zu einer festen Größe des Pop-Biz. Seine Songs "Ooh Ooh" und "Can't Help Myself" kletterten in die Top 10 der US-amerikanischen World Charts, das Magazin Forbes wählte ihn 2017 unter "die 30 wichtigsten unter 30-Jährigen Asiens" und die koreanische Ausgabe von GQ zum "Mann des Jahres". Im Psychothriller "Transplant" wird er erstmals eine Hauptrolle in einem großen Kinofilm übernehmen. Am Mittwoch bringt Nam aber zunächst einmal seine Kombination von K-Pop und R'n'B auf die Bühne der Columbiahalle.

Columbiahalle, Mittwoch, 6.3.2024, 20 Uhr

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