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Berlin: Polizei verhaftet zwei mutmaßliche U-Bahn-Räuber

Hauptstadt-Ticker  

Polizei verhaftet mutmaßliche U-Bahn-Räuber

Von Daniel Krause, Christine Fratzke, Anne-Sophie Schakat

21.02.2020, 18:58 Uhr
Berlin: Polizei verhaftet zwei mutmaßliche U-Bahn-Räuber. Zwei Berliner U-Bahnen fahren aneinander vorbei (Symbolbild): Die Polizei hat zwei mutmaßliche Räuber festgenommen, die ihre Opfer in U-Bahnen aussuchten. (Quelle: imago images/Frank Sorge)

Zwei Berliner U-Bahnen fahren aneinander vorbei (Symbolbild): Die Polizei hat zwei mutmaßliche Räuber festgenommen, die ihre Opfer in U-Bahnen aussuchten. (Quelle: Frank Sorge/imago images)

Berlin ist eine Stadt, in der immer etwas los ist. Hier informieren wir Sie über die aktuellsten News von heute aus den Stadtteilen, zum aktuellen Wetter, zu Hertha sowie Union – und zu allem, was Sie sonst wissen müssen, um in der Stadt mitreden zu können.

19.49 Uhr: Das war es für heute!

Wir verabschieden uns und wünschen einen schönen Abend. Am Montag berichten wir an dieser Stelle wieder über das neuste Geschehen in Berlin.

18.58 Uhr: Polizei holt zwei Umweltschützer auf Tesla-Gelände von Bäumen 

Nach mehreren Stunden hat die Polizei auf dem Gelände der geplanten Fabrik von US-Elektroautobauer Tesla in Grünheide bei Berlin den Protest von zwei Frauen auf Bäumen gegen die Rodung beendet. Einsatzkräfte hätten die Frauen im Alter von 19 und 22 Jahren von den Bäumen geholt, sagte ein Polizeisprecher am Freitag.

Sie hätten sich in sechs bis acht Meter Höhe in Grünheide zwischen zwei Bäumen befunden und mehrere Seile gespannt. Die Polizei benötigte mehr Zeit als erwartet.

18.13 Uhr: Großaufgebot verhaftet zwei Berliner U-Bahn-Räuber

Die Berliner Polizei hat am Freitagmorgen zwei mutmaßliche Räuber im Alter von 17 und 20 Jahren verhaftet. Die beiden sollen seit Mitte Januar mindestens neun Taten begangen haben, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit. Ihre Opfer wählten die jungen Männer nach Vermutung der Ermittler abends und nachts in der U-Bahn im Stadtgebiet aus. Die Betroffenen seien genötigt worden sein, Geld vom Automaten abzuheben, andere mussten Geld oder Wertgegenstände aus ihren Wohnungen abliefern. Die Verdächtigen sollen Ausweispapiere gestohlen oder fotografiert und den Betroffenen mit Repressalien gedroht haben, sollten sie die Polizei einschalten.

Die beiden sollten noch am Freitag einem Haftrichter vorgeführt werden. An den Festnahmen und Durchsuchungen dreier Wohnungen in Kreuzberg, Wilhelmstadt und Staaken waren den Angaben nach mehr als 50 Polizisten sowie Kräfte einer Einsatzhundertschaft beteiligt

17.30 Uhr: Auto stößt bei Wendemanöver mit Motorrad zusammen

Ein Auto ist bei einem Wendemanöver in Berlin-Mariendorf mit einem Motorrad kollidiert. Der 19 Jahre alte Motorradfahrer erlitt schwere Kopf- und Rumpfverletzungen, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Demnach sei er am Donnerstagabend auf der Ullsteinstraße unterwegs gewesen, als die Autofahrerin vom Fahrbahnrand in den Fließverkehr einfuhr und über die Parkflächen auf dem Mittelstreifen wenden wollte. Dabei sei es zum Zusammenstoß gekommen, zur genauen Unfallursache werde noch ermittelt. Die 54-jährige Fahrerin blieb unverletzt.

17 Uhr: Raser muss 5.600 Euro Strafe zahlen

Im August letzten Jahres ist ein 25-Jähriger mit einem 600-PS-Auto auf der A100 mit 233 km/h unterwegs gewesen. Er überholte andere Autos rechts, um schneller vorwärts zu kommen, wie die Polizei in Berlin heute auf Twitter berichtet. Nun wurde der Mann verurteilt. Und zwar zu einer Geldstrafe von 5.600 Euro. Auch seine Fahrerlaubnis ist er los und darf acht Monate keine neue beantragen.

15.50 Uhr: Urlauber aus Deutschland bringen Berlin Touristen-Plus

Auch im letzten Jahr hat Berlin wieder viele Urlauber aus der ganzen Welt angezogen. Besonders diesmal: Nicht wie zuletzt in den Jahren davor waren dafür die ausländischen Gäste verantwortlich, sondern deutsche Urlauber. Wie der rbb berichtet, besuchten demnach knapp 14 Millionen Menschen Berlin als Touristen. Das waren 3,4 Prozent mehr als im Jahr 2018. Ganze 8,5 Millionen, also 60,7 %, davon stammten aus Deutschland. 

14.37 Uhr: Bewaffneter Mann in Supermarkt verhaftet

Ein Mann hat am Donnerstagnachmittag mit einem Luftdruckgewehr und einer Schreckschusspistole bewaffnet einen Supermarkt in Berlin-Schmargendorf betreten. Das teilte die Polizei am Freitag mit. Der 30-Jährige habe bei seiner Verhaftung Widerstand geleistet. Ein Sprecher der Polizei sagte gegenüber der dpa, dass bei seiner Durchsuchung Tattoos mit rechten Symbolen auf dem Körper des Mannes gefunden wurden. Ob die Tat einen politischen Hintergrund habe, sollen die Ermittlungen zeigen. Der Mann wurde nach seiner vorübergehenden Festnahme wieder freigelassen.

13.15 Uhr: Kretzschmar ist enttäuscht über die Leistung der Fuchse

Zum ersten Mal seit seinem Amtsantritt im Januar bei den Füchsen Berlin war Sportvorstand Stefan Kretzschmar von der Leistung seines Teams enttäuscht. Die 25:30-Pleite am Donnerstagabend in der Handball-Bundesliga in Minden war für ihn "ein stückweit ernüchternd". "Wir waren einfach in allen Mannschaftsteilen nicht voll da und uns fehlte das Feuer, das ärgert mich", sagte Kretzschmar auf einer Pressekonferenz.

11.55 Uhr: Berliner Feuerwehr setzt Drohnen zur Brandbekämpfung ein

Ab Mai kann die Feuerwehr in Berlin auch Drohnen einsetzten. Sie sollen zur Erkundung und Lagebeurteilung von großen und unübersichtlichen Einsatzstellen. Das teilte die Feuerwehr am Freitag auf ihrer Website mit. Vier Drohnen werden zurzeit mit der erforderlichen Technik ausgestattet und die Kameraden dementsprechend geschult.

10.45 Uhr: Autobahntunnel an der Schlangenbader Straße wird für zwei Jahre gesperrt

Der Tunnel über die Stadtautobahn am Abzweig Steglitz ist sanierungsbedürftig. Das berichtete der "Tagesspiegel". Um alle Arbeiten durchzuführen, müsse der Autobahntunnel an der Schlangenbader Straße von 2021 bis 2023 komplett gesperrt werden. Die Kosten sollen bei etwa 23,5 Millionen Euro liegen.

9.58 Uhr: Eichhörnchen und Waschbären unterbrechen ihre Winterruhe frühzeitig

Eigentlich halten Wildtiere wie Eichhörnchen und Waschbären, aber auch Insekten bis in den März hinein Winterruhe. Aufgrund der frühlingshaften Temperaturen kommen sie aber nicht zur Ruhe, sagte ein Wildtierexperte der Berliner Senatsumweltverwaltung. Stadtvögel würden bereits mit dem Nestbau beginnen. Die Gefahr: Kommt nun nochmal Frost, verlieren sie ihre Brut. Vor allem koste die Unterbrechung der Winterruhe Energie, dadurch verlören sie Gewicht und seien anfälliger für Krankheiten.

8.40 Uhr: Tuberkulose-Fall an Zehlendorfer Grundschule

An der Dreilinden-Grundschule im Berliner Stadtteil Zehlendorf ist eine Person an Tuberkulose erkrankt. Das bestätigte die Senatsbildungsverwaltung gegenüber t-online.de. Weitere Details lesen Sie hier.

8.30 Uhr: Tesla darf Rodungen in Brandenburg fortsetzen

Auf dem künftigen Tesla-Gelände in Grünheide bei Berlin darf weiter gerodet werden. Das gab das Oberlandesgericht Berlin-Brandenburg am Donnerstagabend bekannt. Damit wies das Gericht die Eilanträge zweier Umweltverbände gegen die vorzeitige Zulassung des Rodens in zweiter Instanz zurück.

Ein teilweise gerodeter Kiefernwald: Rund 90 Hektar Wald darf Tesla laut Gerichtsbeschluss noch vor Beginn der Vegetationsperiode fällen. (Quelle: imago images/lausitznews.de)Ein teilweise gerodeter Kiefernwald: Rund 90 Hektar Wald darf Tesla laut Gerichtsbeschluss noch vor Beginn der Vegetationsperiode fällen. (Quelle: lausitznews.de/imago images) 

Es gibt also grünes Licht für Tesla, noch vor Beginn der Vegetationsperiode weiter Bäume auf einem Teil des Geländes zu fällen – dabei geht es zunächst um rund 90 Hektar. Der Beschluss ist nicht anfechtbar. Lesen sie hier die Hintergründe.

7.45 Uhr: Tausende demonstrieren in Neukölln gegen rechte Gewalt 

Demonstranten in Berlin-Neukölln: Tausende Menschen haben sich am Donnerstagabend in Berlin gegen rechte Gewalt gestellt. (Quelle: imago images/Future Image)Demonstranten in Berlin-Neukölln: Tausende Menschen haben sich am Donnerstagabend in Berlin gegen rechte Gewalt gestellt. (Quelle: Future Image/imago images)

Über 3.000 Menschen haben nach Schätzungen der Polizei Berlin gestern Abend an einem Gedenkmarsch für die Opfer des Attentäters von Hanau durch Berlin-Neukölln teilgenommen. Die Teilnehmer zogen vom Hermannplatz über die Sonnenallee, um gegen rechte Gewalt zu demonstrieren. Viele hielten Schilder und Plakate mit Aufschriften wie "Rechter Terror bedroht unsere Gesellschaft".

Zu einer Mahnwache, die etwa zeitgleich am Brandenburger Tor begann, versammelten sich nach Schätzungen der Polizei etwa 500 Teilnehmer, darunter etliche prominente Politiker. Sie bildeten eine Menschenkette um das Tor, hielten Kerzen und legten Blumen ab.

7.15 Uhr: Hallo Berlin!

Einen wunderschönen guten Morgen und herzlich willkommen in unserem neuen Hauptstadt-Ticker! Auch heute finden Sie hier zwischen 7.15 und 20 Uhr wieder alle wichtigen Meldungen aus der Hauptstadt. Schauen Sie doch immer mal wieder vorbei!


Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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